Eins, Zwei oder Drei?

Blog Gastartikel: Me Supermom

11.März 2017

Unsere Gastbloggerin Henriette von Me Supermom ist im letzten Jahr zum dritten Mal Mama geworden. In diesem Artikel widmet sie sich dem Thema Familienplanung. Äußerst lesenswert!

Eins, Zwei oder Drei?

Fotos: Me Supermom

Auch wenn die Familienplanung eine sehr private Angelegenheit ist, so scheint es doch mehr Menschen zu involvieren, als nur die zukünftigen Eltern. Ist man eine Weile zusammen, fragen irgendwann Freunde und Verwandte wann der Nachwuchs da ist. Hat man dann ein Kind, hört man Hinweise, wie schön doch Geschwister für die Entwicklung sind und man könne doch kein Einzelkind wollen. Danach, so fühlt es sich an, sollte die Familienplanung aber abgeschlossen sein.

Zwei Kinder, am besten Junge und Mädchen, sind in vielen Köpfen noch die Idealvorstellung einer perfekten Familie. Aber manchmal entscheidet das Herz anders. Manchmal weiß man einfach, da ist noch Platz. Manchmal spürt man auch, dass ein Kind die Familie komplett macht. Und manchmal will die Natur einfach nicht den eigenen Wünschen folgen. Daher sollte man mit Äußerungen, wann denn endlich Nachwuchs käme immer vorsichtig sein, denn man kann nie wissen, was dahintersteckt.

Will man allerdings mehr als zwei Kinder, so stellt einen das vor Herausforderungen. Eventuell muss man umziehen, braucht ein größeres Auto, hat Angst vor der finanziellen Zukunft. All das, plus die Sprüche, das zwei Kinder doch wohl völlig reichten, wiegen schwer. Bei uns entschied am Ende das Herz. Denn wir wissen nicht, was die Zukunft bringt, wie wir finanziell abgesichert sind. Wir wussten nur, ein drittes Kind hat bei uns noch Platz, ist herzlich willkommen, wenn es denn die Natur zulässt. Und es klappt alles wunderbar. Wir haben noch kein größeres Auto und sitzen momentan etwas gequetscht auf der Rückbank, aber es geht. Noch trägt das Baby die Sachen der Geschwister, braucht kein eigenes Zimmer. 

Eins, Zwei oder Drei?

Die Kommentare nehmen übrigens auch mit drei Kindern nicht ab und schwanken zwischen: „Jetzt reicht es aber!“ oder „Na nun ist es auch egal!“ Ein Glück wissen Andere immer so viel besser, was gut für uns ist, oder? Ob nun kein Kind, eins oder Mehrere, die Entscheidung liegt bei euch. Für viele materielle Probleme findet man Lösungen. Ob ihr ein Leben lang zusammen bleibt, weiß einfach keiner, aber wenn das Herz noch Platz hat und ihr noch ein Kind mehr wollt, dann sollte es völlig egal sein, was Andere denken. Denn eins weiß ich: Die Liebe teilt sich nicht auf zwischen den Kindern, sie verdoppelt und verdreifacht sich.

Familie fetzt!

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