So kannst du den Garten kindersicher machen

Tipps und Tricks für die Sicherheit rund ums Haus

17.Jun 2017

Was gibt es Schöneres als ein Eigenheim mit Garten? Für eine Familie mit Kindern ist ein eigener Grünbereich rund ums Haus einfach optimal. Er bietet Entspannung und ist ein tolles Forschungsgebiet für kleine Entdecker. Es gibt genug Platz zum herumtollen, und die wilden Sprösslinge dürfen im sicheren Freien spielen. Genau deshalb sollte der Garten kindersicher gemacht werden. Es gibt ja doch einige Gefahrenquellen, die du mit wenigen Handgriffen ganz leicht aus dem Weg räumen kannst.

 

Fotos: Shutterstock

So kannst du den Garten kindersicher machen – 5 Tipps:

 

1. Giftpflanzen entfernen oder abzäunen

Ein Garten, in dem Kinder spielen, sollte nicht mit Giftpflanzen bewachsen sein. Denn besonders Krabbelkinder nehmen in der oralen Phase was sie fassen können, in den Mund. Verlockend auffällige Dekorpflanzen wie Goldregen oder Schneeball, sollten nicht in deren Reichweite kommen. Auch manche Beeren sind nicht essbar oder führen zu Darmbeschwerden nach dem Verzehr. Solltest du diese Pflanzen aber nicht ganz entfernen wollen, kann auch schon eine sichere Abzäunung helfen. Holzlatten oder Zaungitter aus dem Baumarkt, sind dafür gut geeignet.

2. Wasserstellen sichern

Damit die Wasserfreuden nicht getrübt werden, musst du Regenfass, Planschbecken oder Pool sicher abdecken. Das Regenfass wird mit einem Deckel verschlossen, der eine kleine Öffnung für den Abfluss der Regenrinne hat. Ein paar schwere Steine darauf, lassen ein Öffnen des Deckels nicht mehr zu.Für Pools und Teiche gibt es stabile mindestens 1,40 Meter hohe Zäune, die um die Wasserfläche herum montiert werden. Das Planschbecken sollte nach dem Badespaß entleert werden. Das Badewasser kannst du dem Gemüsebeet zugutekommen lassen, und in Gießkannen abfüllen.

3. Das Kletterparadies schützen

Kletterturm, Wippe, Schaukel und Rutsche müssen im Boden tief verankert werden.

Die Stützen sollten in der Erde mit einer Betonmasse ummantelt sein, damit sie durch die Belastung nicht kippen können. Standfestigkeit und Abnützung sollten immer wieder geprüft werden. Auch die Verschraubungen an den Gelenken von Wippe oder Rutsche. Ein Fallschutz sollte durch Rasen, Rinde, Sand oder Matten gegeben sein.

4. Gartengeräte gut verstauen

Ideal ist natürlich ein Geräteschuppen, der verschließbar ist. Denn Spitzhacke und andere scharfkantige Geräte dürfen nicht in Kinderhände geraten. Es gibt aber für den Kleingarten tolle verschließbare Truhen. Rechen und Besen können hängend an einer Wand montiert werden. Aber auch hier ist auf Kindersicherheit zu achten, denn lose Hängungen können eine weitere Gefahrenquelle darstellen. Holzlasuren und andere chemische Produkte sollten für Kinder unerreichbar gelagert werden. Am besten auf hochmontierten Regalen in der Garage.

5. Kindersicher versus kindertauglich

Wenn der Garten vom Haus gut zu überblicken ist, dann sind die Bedingungen schon mal sehr gut. Sandspiel- und Matschzonen sind für Kinder immer eine tolle Sache. In der Nähe des Hauses kannst du dafür eine Nische bauen, die mit Sträuchern umgeben ist. Das gibt den Kleinen ein Gefühl der Sicherheit und erlaubt ihnen, ihre kleine paradiesische Wildnis zu genießen.

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