Windelinhalt: Hier riecht's verdächtig!

Einige wichtige Facts rund um die volle Windel

08.Okt 2017

Die Kinderlosen rollen verständnislos mit den Augen, sobald Baby-Eltern ellenlange Gespräche über Farbe, Form und Frequenz der Ausscheidungen ihrer Lieblinge führen. Es ist aber auch bemerkenswert, was es alles darüber zu erzählen gibt! Ein Tabuthema ist es jedenfalls längst nicht mehr. Ein leckeres Tischgespräch aber eigentlich auch nicht. Ja ja die Sache mit dem Windelinhalt.

 

Windelinhalt: Hier riecht´s verdächtig!Foto: Shutterstock

Tatsache ist, dass sich frischgebackene Eltern keinesfalls davon abhalten lassen, sich in Windelinhalt, Kaka/A-A, Poop Scoop & Co. zu vertiefen. Im wahrsten Sinne des Wortes. Rund um Babys Verdauung gibt es nun einiges Wissenswertes und die Basics solltest du unbedingt kennen. Denn in diesen vollen Windeln liegen unverkennbare Signale über den Gesundheitszustand deines kleinen Poopsers verborgen.

Die 5 wichtigsten Windel Signale im Überblick:

1. Die Verdauung des Neugeborenen muss sich erst einpendeln. Kein Grund zur Sorge! Zwischen dem Mekonium nach der Geburt und festem braunen Stuhlgang liegen eine ganze Weile und eine breite Palette an Möglichkeiten der Form dieser Ausscheidungen.

2. Farbe und Konsistenz ändern sich laufend. Je nachdem ob du ein Stillbaby hast, mit Fläschchen fütterst, oder Beikost angesagt ist. Dem entsprechend passt sich auch der Geruch an und wird mit dem Zufüttern intensiver.

3. Nur wenn der Stuhl ganz schwarz (Blut im Magen oder Dünndarm) oder weiß ist (zu wenig Gallenflüssigkeit), wird ein Besuch beim Arzt notwendig. Ebenso bei schleimiger Absonderung, wässriger Konsistenz, oder wenn das Baby beim Drücken vor Schmerz schreit, weil der Kot zu hart ist.

4. Unverdaute Nahrung wie Trauben oder Körner findest du in nicht sehr ansehnlicher    Form vermischt mit dem restlichen Windelinhalt. Baby Brei aus Spinat, Möhren oder Rote Beete bestimmt jeweils die Stuhlfarbe.

5. Wie oft ein Baby in die Windel macht, ist ganz unterschiedlich und kann sich täglich ändern. Während du in den ersten Wochen bis zu zehn Mal die volle Windel wechseln musst, sollte sich ab dem 6. Lebensmonat des Babys der Stuhlgang auf ca. 3-4 mal täglich einpendeln. Die Beobachtung von Konsistenz und Geruch ist aber wichtiger, als die Häufigkeit des Stuhlgangs. Bei saurem oder fauligem Geruch kann es sich zum Beispiel um eine Lebensmittelintoleranz handeln.

Nicht erst, wenn das Potty Training für das windelfreie Kleinkind beginnt, sind Lob und Beifall wichtige pädagogische Faktoren, um den sichtbaren Erfolg des Verdauungsprozesses zu feiern. Immerhin ist es eine ganz schöne Leistung für so einen kleinen Essensverwerter regelmäßig die Windel voll zu kriegen! Auf sein Häuflein darf dein Baby richtig stolz sein. Und die Kaka/A-A und Poops-Sprache bleibt ohnehin in fast jeder Familie ein dauerhafter Running Gag. Du als Mama musst auf alle Fälle jeden Fussel von Intimität am Klo fallenlassen. Denn dein Kleines bleibt dir schon früh bis zur Toilette auf den Fersen. Es beobachtet dich bereits aus dem Tragetuch, wenn du mal dringend musst. Ein Grund mehr für grenzenloses Kichern und Lachen bei den Erinnerungen an das universell beliebte Poops Thema.

 

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