10 Dinge, die in der zweiten Schwangerschaft anders sind

Blog Gastartikel: Mama Rocks

16.Okt 2018
Deutsch

Müdigkeit, mehr Selbstvertrauen und ein entspannteres Verhältnis zur Ernährung: Gastbloggerin Deborah von Mama Rocks erzählt, wie sie ihre zweite Schwangerschaft – inklusive stark forderndem Kleinkind – erlebte. 
 

10 Dinge, die in der zweiten Schwangerschaft anders sind

Foto: Mamarocks

1. Der Schwangerschaftstest: Den ersten Schwangerschaftstest hielt ich mit zittrigen Händen – vor Schrecken. Ich hatte große Angst, das Muttersein nicht zu packen. Beim zweiten Kind zitterten meine Hände auch – allerdings nur vor Freude. Ich wusste, dass ich die anstrengende Neugeborenenzeit auch ein zweites Mal meistern würde.

2. Ich hatte zwei schwierige Schwangerschaften. Beim ersten Kind machte ich mir andauernd Sorgen, dass es zu früh zur Welt kommen würde. Ich hatte schließlich viel zu früh Vorwehen. Diese hatte ich beim zweiten Kind zwar auch. Trotzdem hatte ich dieses Mal mehr Vertrauen in meinen Körper. Er hatte schon einmal ein Kind trotz widriger Umstände termingerecht zur Welt gebracht.

3. Die vielen Gedanken um die pränatale Diagnostik entfallen. Ich hatte alle schwierigen Situationen gedanklich schon einmal durchgespielt, sie mit meinem Mann besprochen und war damit gut gefahren. Deshalb war mir klar, dass ich es bei meinem zweiten Kind wieder genau gleich machen würde.

4. Dieses Mal traute ich mich, meine Wünsche gegenüber der Ärztin anzubringen. Fragte detailliert nach, berichtete lieber früher als später von der extremen Übelkeit und ließ mich schon früh für die Physiotherapie anmelden. Auch meine Gedanken bezüglich Geburt diskutierte ich schon frühzeitig mit meiner Ärztin. Dieses Mal wollte ich die Dinge selber in die Hand nehmen.

5. Eine kleine Siesta am Nachmittag, wie man sie im 9.Monat so dringend benötigt? Pustekuchen! Das Kleinkind will bespaßt werden. Egal, wie müde die Mama gerade ist.

6. Eine Krankschreibung löst leider nicht alle Probleme. Wer Teilzeit arbeitet, muss eine Lösung für die Kinderbetreuung für die anderen Tage suchen. Ich war wahnsinnig dankbar, um die Hilfe meiner Familie und meiner Freunde. Ohne sie hätte ich die komplikationsreiche zweite Schwangerschaft nicht durchgestanden.

7. Hatte ich die unendlich vielen Essvorschriften in meiner ersten Schwangerschaft noch religiös befolgt, nahm ich diese beim zweiten Kind nicht mehr so ernst. Ich aß auch mal Mozzarella oder Gorgonzola. Fragte im Restaurant nicht mehr bei jeder Sauce, ob da Alkohol drin wäre. Und beschloss, dass leicht rosa auch als durchgebraten galt.

8. Die Namenssuche wird so richtig schwierig. Schließlich hat man den Namen, den man immer wollte, schon beim ersten Kind gebraucht. Mal ganz abgesehen davon, dass es viel schwieriger ist einen schönen Jungennamen zu finden, der nicht gerade die Top 10 erobert hat.

9. Die Bänder und der Beckenboden sind merklich schwächer, da sie bereits von der ersten Schwangerschaft beansprucht wurden. Als Folge hatte ich bereits viel früher Rückenschmerzen.

10. Wenn ich im letzten Schwangerschaftsmonat nur die geringsten Anzeichen einer Wehe bemerkte, tat ich alles, um diese zu fördern. Bei meinem ersten Kind musste ich nämlich eingeleitet werden. Auch wenn wir einen Kaiserschnitt-Termin geplant hatten, so wollte ich diesem Baby die Chance geben, seinen Geburtstermin selber zu bestimmen. Und ich war erfolgreich: die richtigen Wehen setzten am Abend vor dem geplanten Termin ein.

Sende diese Seite an einen Freund