24.-28. Schwangerschaftswoche

Was passiert?

12.Jan 2020
Deutsch

So sieht es aus im Bauch

Das Baby ist zwischen 30-40 cm groß und ungefähr 500-1000 Gramm schwer. Die meisten Schwangeren spüren spätestens in der 24. Woche die Bewegungen. In der 28. Woche sind die Kleinen auch schon so groß, dass die Tritte recht unangenehm sein können und man sie auf der Bauchdecke sichtbar mitverfolgen kann. Viele Kinder nutzen den kleiner werdenden Raum für Turnübungen – der Kopf bleibt jedenfalls bei den meisten noch nicht dauerhaft unten in Geburtsposition.

Die Kinder trainieren nun schon Feinheiten wie die Gesichtsmotorik durch Gähnen, das Bewegen der Mundwinkel oder Stirnrunzeln. Es wird an den Fingern gelutscht und manchmal sogar die Nase gerümpft – das alles geschieht aber noch ohne konkreten Anlass.

Abgesehen von der Feinmotorik wird weiter an der Gewichtszunahme gearbeitet und immer mehr Fettpölsterchen werden angelegt, so dass die Haut glatter wird.

Auch die Kopfhaare wachsen schon fleißig.

 

Und so geht es der Mutter

Die Bewegungen des Kindes können wie gesagt nun schon unangenehm werden. Keine Panik, wenn du Kontraktionen spürst: Übungswehen sind auch jetzt schon in gewissem Ausmaß normal. Wie immer gilt aber: bist du unsicher, dauern die Kontraktionen ungewöhnlich lange oder sind sie sehr intensiv, kontaktiere sofort einen Arzt, eine Ärztin und/oder deine Hebamme.

Kennzeichen von Übungswehen:

  • unregelmäßig und kurz (Muttermund-wirksame Wehen sind rhythmisch und dauern eine Minute und länger)
  • leicht (im Gegensatz zu stark und bis in den Rücken ziehend)
  • Sie verschwinden oft in einem warmen Bad oder einfach durch Hinlegen und Ausruhen.
  • Keine Blutungen oder wässriger Ausfluss!

Spätestens jetzt sollte man das Heben von schweren Gegenständen bleiben lassen, um Wehen zu vermeiden.

Die Gebärmutter ist nun schon so groß wie ein Fußball und verdrängt die Organe spürbar. Die Folge können Schwierigkeiten beim Essen wie Völlegefühl oder Sodbrennen sein. Für viele Schwangere ist es angenehmer, mehrere kleine Mahlzeiten zu essen. Gegen Sodbrennen hilft auch, nicht zu spät zu essen, da der Reflux im Liegen noch verstärkt wird. Ein Anzeichen für nächtliches Sodbrennen können auch Halsschmerzen am Morgen sein. Auch der Harndrang kann durch den Druck auf die Blase größer sein – einige schwangere Frauen kennen die Toiletten in der Umgebung jetzt schon sehr genau und planen Spaziergänge entsprechend.

Mütter mit negativem Rhesusfaktor im Blut bekommen jetzt eventuell zur Vorbeugung eine Spritze mit Anti-D-Immunglobulin.

Mehr über die planmäßigen Vorsorgeuntersuchungen findest du hier.

 

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Quellen:

https://www.netdoktor.at/familie/schwangerschaft/24-ssw-6804737

Foto: Shutterstock

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