5 Ammenmärchen bei der Kindererziehung

Hier ist umdenken angesagt!

18.Nov 2016
Deutsch

In Sachen Baby- und Kindererziehung gibt es Ammenmärchen und Weisheiten, die von Generation zu Generation weitergegeben werden. Einige von ihnen sind sicher nach wie vor gültig. Andere jedoch sind veraltet, haben keinerlei wissenschaftliche Basis oder sind einfach nur falsch. Erziehungstipps aus dem letzten Jahrhundert müssen nicht zwangsweise gut sein. Hier zeigen wir dir 6 Beispiele, die dies ziemlich gut deutlich machen.

1. Ruhig mal schreien lassen!

Diese Weisheit stammt wohl noch aus Zeiten unserer Uroma. Hunger, Windel voll, Bauchschmerzen oder nur der simple Wunsch nach Zuwendung? Ein Baby handelt nicht aus Boshaftigkeit oder mit dem Ziel uns Eltern zu drangsalieren, es hat nur schlicht und einfach keine andere Möglichkeit, sein Unbehagen zu zeigen als zu schreien.

5 Ammenmärchen bei der Kindererziehung

Fotos: Shutterstock 

2. Linkshänder muss man umerziehen

Wissenschaftliche Studien bestätigen immer wieder, dass der Versuch, die angeborene Linkshändigkeit zu ändern, ein massiver Eingriff in die Psyche des Kindes ist. Auch auf die Kreativität und Fantasie des Kindes hat ein Umpolen angeblich negativen Einfluss.

 

3. Autos für Jungen, Puppen für Mädchen

Oder auch Rosa für Mädels, blau für die Buben. Dieses schwarz-weiß Denken ist nicht nur völlig veraltet, es ist auch schlecht für die Entwicklung des Kindes. Ermögliche es deinem Baby, seine eigenen Spielzeug-Vorlieben zu entdecken!

5 Ammenmärchen bei der Kindererziehung

4. Mit 6 Monaten sollte das Baby trocken sein

Sollte dein Nachwuchs mit 6 Monaten keine Windel mehr brauchen, ist das natürlich umso schöner. Aber ganz ehrlich in Sachen „Trocken werden“ hat jedes  Kind sein eigenes Tempo. Und viele können mit 6 Monaten noch gar nicht wirklich wahrnehmen, wann und wie dringend sie „mal müssen“. Unfälle können also so oder so immer noch passieren.

 

5. Babys sollten nicht zu sehr verwöhnt werden!

Der Klassiker! Fakt ist: Für eine gesunde Entwicklung ist körperliche Nähe, Zuneigung und Aufmerksamkeit eine wesentliche Voraussetzung. Bei materiellen Dingen sowie auch bei Essen ist allerdings Vorsicht geboten! Hier raten auch wir, nicht zu sehr verwöhnen – sonst geht früher oder später die Wertschätzung verloren!

5 Ammenmärchen bei der Kindererziehung

6. Babyspeck – „Hach das wächst sich schon aus“

Damit aus unseren kleinen, süßen "Moppelchen" keine großen "Moppel" werden, ist es wichtig, dass dein Kind frühzeitig gesunde, ausgewogene Ernährung bekommt und sich möglichst erst gar nicht an zuckerhaltiges Essen und Trinken gewöhnt.

 

Sende diese Seite an einen Freund