5 Dinge, die ich erst durch die Schwangerschaft über mich gelernt habe

Blog Gastartikel: Die kleine Botin

24.Aug 2018
Deutsch

Gastbloggerin Daniela von Die kleine Botin hat sich Gedanken über das Wunder der Schwangerschaft gemacht und darüber, was sie dadurch über sich gelernt hat.
 

5 Dinge, die ich erst durch die Schwangerschaft über mich gelernt habe
Foto: Stephanie Rimoux

  • Mein Körper kann Wunder bewirken.
     
  • Ich muss nicht immer alles selber machen.
     
  • Ich habe eine großartige Intuition.
     
  • ich kenne mich selbst am besten.
     
  • Ich traue mich, Wünsche genau zu hinterfragen.
     

1. „ICH BIN WUNDERBAR!“ Das ist ein Satz, den wir Mamas uns echt immer wieder vorsagen sollten! Wir sind im Stande, echte Wunder zu vollbringen! Das habe ich selber erst gespürt, als ich zum ersten Mal Mama geworden bin. Meine kleine Tochter ist nach der Geburt nackt auf meiner Brust gelegen, die Schmerzen und die Anstrengung waren (fast) vergessen und ich war einfach nur stolz darauf, was mein Körper da geleistet hatte.
 

2. Erst während den Monaten der Schwangerschaft habe ich öfter darüber nachgedacht, mir Hilfe zu holen – und zwar auch bei scheinbar einfachen Sachen. Ja!!! Man darf sich unterstützen lassen und mir hat die Schwangerschaft dabei sehr geholfen, das zu „verstehen“. Der Körper gibt so deutliche Signale. Man muss nur darauf hören.
 

3. Das Bauchgefühl, auch Intuition genannt, ist immens gewachsen seit ich das erste Mal schwanger war! Deshalb finde ich das Wort „Bauchgefühl“ so schön und treffend, denn man weiß innerlich so genau, was gut und richtig ist im Moment. Es ist völlig egal, was einem Freunde, Verwandte oder Foren / Netzwerke glauben machen wollen. Das Vertrauen in sich selber ist am wichtigsten, kann man lernen und tut gut!
 

4. Ich weiß, was gut für mich ist und ich weiß, was ich jetzt brauche. Oh Mann, es klingt so banal und die Worte lesen sich so „ja klar, was sonst“ – aber kennst du das Gefühl, wenn du dir so sicher bist, auch wenn es anders erwartet wird? Für mich war die Zeit der Schwangerschaft, genauer gesagt die zweite Schwangerschaft, immens wichtig, um das für mich herauszufinden. Aber das ist kein Geistesblitz, sondern wächst langsam und beständig.
 

5. „Will ICH das?“ „Will ich DAS?“ „WILL ich das?“
Diese einfache Frage begleitet mich nun seit einigen Jahren... ich habe begonnen mich, mein Leben und meine Einstellung dazu zu hinterfragen. Und wenn ich ehrlich bin, habe ich damit tatsächlich erst in der Schwangerschaft begonnen. Vielleicht weil es so ein Neubeginn ist oder weil ich mir erst da die Ruhe und die Zeit gegönnt habe darüber nachzudenken. Wobei das Warum eher nebensächlich ist. Mir ist aber besonders wichtig, dass ich nichts tue, mache oder bringe, was ich nicht will. Klingt einfach, aber es bedeutet, seine eigenen Wünsche (und das sind bei mir viiiiiiiiele) ehrlich zu hinterfragen. Immer und immer wieder. 

 

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