5 Überraschungsmomente bei der Geburt

Was zum Schmunzeln…

25.März 2019
Deutsch

Die Zeit vergeht mit einem Affenzahn. Eben erst hast du dich voll und ganz an die Schwangerschaft gewöhnt. Die Kugel? - stört längst nicht mehr. Warum eigentlich nicht für immer schwanger bleiben? Kein Problem! Wie könnte es allerdings anders sein, plötzlich drückt das Baby verdächtig auf die Blase. Was jetzt ansteht ist entweder eine Angelegenheit von Tagen, oder Mini-Du presst mit einem Karacho binnen weniger Stunden durch. Man weiß es einfach nie. Alarm schlagen, oder cool bleiben? Die Geburt, das unausweichliche Top Event ist da. Los geht’s!

5 Überraschungsmomente bei der Geburt

Foto: Shutterstock

#1 Mulmiges Gefühl trotz optimaler Vorbereitung im Anmarsch

Ehrlich gesagt wärst du jetzt gern wo anders. Am besten in einem Sonnensystem, wo Fortpflanzung nur dank reiner Vorstellungsgabe funktioniert. Oder überhaupt nicht. Irgendwo in einer Galaxie, wo vor allem eines nicht existiert: Schmerz. Na gut, alles klar, du bist und bleibst nun mal hier. Die Kriegerin in dir lässt niemals locker, schon gar nicht knapp vor dem Ziel. Immerhin hast du dir zum Aufmöbeln gefühlt zehntausend mutmachende Memes zur Geburt einverleibt. Wie war das nochmal...?
 

#2 Die Sache mit der Fruchtblase

Der Blasensprung kann tatsächlich überall sein. Schon mal erlebt? Im Supermarkt, während der Familienfeier, im Kino, beim Fotoshooting (mit frisch bemaltem Babybauch bitteschön), im Taxi, mit dem Geschwisterchen beim Abholen aus der Kita. Einfach ü-ber-all!
 

#3 Dabei sein ist alles?

Punkto Horrorgeschichten  taucht immer wieder das selbe Szenario auf: ER ist umgekippt. Spätestens während der Austreibung wurde ER vom Boden aufgelesen. Pfff!
Mit Sicherheit sind das nur Weicheier. Zum Glück hast du mit so einer Memme kein Kind gemacht! Doch dann. Huch, wo ist er nur hin? Er hat euch doch eben erst bei halsbrecherischem Tempo in die Klinik gefahren! … Ahhh! … die nächste Wehe!
 

#4 Singe oder brülle

Das glaubt doch keiner, dass bei der Geburt alles Friede-Freude-Eierkuchen abläuft. Seufz. Idealvorstellung: vor lauter Glückseligkeit tönst du während der Presswehen ein flottes Liedchen. A capella selbstverständlich, außer du hast Begleitung. Sicher, das wäre ein super schönes Geburtserlebnis. Du würdest dabei auf alle Fälle jede Menge Publikum haben: Assistenzärzte, Geburtshelfer, eine Traube Hebammen-Schülerinnen, das Reinigungspersonal im Schichtdienst usw. Entertainment à la „Live Musik aus der Bahnhofshalle“ – warum nicht? Tatsächlich aber brüllen sich die meisten Frauen die Seele aus dem Hals. Ist so. Halspastillen in der Kliniktasche machen also Sinn!
 

#5 Warum sich alles um deine Ausscheidungen dreht

Ein Einlauf genehm?  Wird dir ein Katheter gelegt? Spätestens nach dem Aufbersten der Fruchtblase (siehe #2) dreht es sich im Kreißsaal erst mal alles um den Wasserdruck deiner Harnröhre oder um deinen Stuhlgang. Postpartum geht es um das Auswerfen der Plazenta und um das Kindspech in deiner Hand. Was soll´s. Wir sind ja unter uns!

Doch all das soll dir dennoch keinesfalls die Vorfreude auf dein Baby nehmen! Zumindest nicht, wenn es nach unserer Gastbloggerin von „Einer schreit immer“ geht, die ein Plädoyer gegen Angstmacherei unter Müttern verfasst hat. 

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