6 Dinge, die Mütter heimlich tun

Von wegen schlechte Mama!

02.März 2017
Deutsch

Die meisten von uns jungen Mamas leiden unter akutem Perfektionismus. Viel zu oft überkommt uns das schlechte Gewissen. Etwa dann, wenn der Kuchen mal nicht so gelingt wie gewollt. Wenn wir uns beim Fernsehabend auf der Couch plötzlich zu feucht fröhlichen Cocktail-Nächten mit den Girls zurücksehnen. Oder aber dann, wenn man bemerkt, dass man dem Sprössling in der morgendlichen Hektik wieder einmal den Pullover falsch herum angezogen und ihn so in die Kita geschickt hat.

6 Dinge, die Mütter heimlich tun

Fotos: Shutterstock 

Proud to be imperfect! 

Seid beruhigt – in diesem Punkt geht es uns allen oder zumindest den meisten von uns ganz ähnlich. Dabei sind wir Mamas auch nur Menschen. Das sollten wir uns vor allem selbst jeden Tag aufs Neue vor Augen führen. Ebenso wie die Tatsache, dass es gewisse Dinge gibt, die alle Mütter (oder sagen wir ziemlich viele) einfach gerne heimlich tun. Sechs Beispiele:

1. „Nein leider Schatz, der Supermarkt hat schon geschlossen, aber zuhause finden wir bestimmt etwas Gutes zu essen!“

Jede Mutter rettet sich einmal mit einer kleinen Notlüge vor dem Kind aus einer brenzligen Situation.

 

2. „Und dann lebten sie glücklich bis an ihr Lebensende. Soo und nun wird geschlafen, morgen gibt es eine neue Geschichte.“

Ja es ist ok, bei der Gute Nacht Geschichte die eigene Fantasie spielen zu lassen und möglicherweise die ein oder andere Zeile zu überspringen. Das Risiko, dass dein Sprössling bei solch kleinen Schummeleien bleibende Schäden davon trägt, ist gering. Sehr gering.

 

3. Im Stehen Einschlafen: Hand aufs Herz, wer von euch kennt nicht diese Situation? Du stehst in der Schlange an der Supermarktkasse oder sitzt am Esstisch beim Abendessen und Junior plappert ohne Punkt und Komma und berichtet über seinen Kita Tag - und plötzlich fallen dir für eine Millisekunde die Augen zu. Einfach so.

 

4. „Mama muss mal kurz Pipi“

Deine Pipi Pause nutzt du dazu deine Facebook Timeline zu checken und auf Instagram nachzusehen, was deine Freundin derzeit im Urlaub auf Bali so treibt? Es ist in Ordnung sich mal eben diese kleine „Toiletten-Auszeit“ zu gönnen und währenddessen für ein paar Minuten in die digitale Parallelwelt abzutauchen.

 

5. Die Sache mit den Schimpfwörtern: Ja, Mütter (und auch Väter) sollen ihren Kindern stets als gutes Vorbild vorangehen. Schimpfwörter wollen wir da alle tunlichst vermeiden. Besonders, weil Kids ruck zuck in das Alter kommen, in dem sie alles, was irgendwo aufgeschnappt wird, einfach nachplappern. Mach dich dennoch nicht verrückt, sollte dir vor dem Kind doch einmal ein „Scheiße“ oder „Du Vollidiot, kannst du nicht Autofahren?“ herausrutschen. Deshalb bist du noch lange keine schlechte Mama.

 

6. „Uh, tut mir leid, bei mir wird es heute doch nichts - ich glaube der Kleine brütet gerade was aus...“ 

Das Kind muss als Ausrede herhalten? Funktioniert (fast) immer. Hier wird dir schließlich niemand vorhalten: „Ach komm, nun stell dich noch nicht so an.“

6 Dinge, die Mütter heimlich tun

Sende diese Seite an einen Freund