Akne in der Schwangerschaft

Wieso? Warum? Was tun?

04.Okt 2016
Deutsch

Der berühmt berüchtigte „Schwangerschafts-Teint“: Die Haut ist rosig, porenrein uns strahlt nur so. Ja wir alle träumen davon, Realität ist sie aber nur für wenige von uns. Vor allem im ersten Drittel der Schwangerschaft bekommen viele Frauen Hautprobleme wie in Pubertät. Pickelchen, Rötungen und fiese Unreinheiten, die sich in vielen Fällen zu einer starken Akne entwickeln.

Wieso? Warum? Was tun?

Fotos: Shutterstock 

Schuld daran: das Hormonchaos, das sich da gerade im Körper der werdenden Mama abspielt. Mit unserem Hormonhaushalt beruhigt sich nach der Schwangerschaft in der Regel auch unser Hautbild wieder. Daher solltest du vor allem nicht verzweifeln, wenn es in deinem Gesicht plötzlich nur so sprießt. Eine Behandlung von Schwangerschaftsakne ist schwierig, vor allem, weil lange nicht alle Wirkstoffe zur Bekämpfung von Akne verwendet werden können. So wichtig uns ein ebenmäßiges und schönes Hautbild auch ist, hier sollten wir das Nutzen-Risiko-Verhältnis abwägen.

Was kann ich gegen die Pickel tun?

Nichts desto trotz haben wir einige Tipps für dich, was du tun kannst, um deine Haut jetzt möglichst gesund zu halten. So kannst du fettiger Haut und Unreinheiten vorbeugen.

  1. Wasche dein Gesicht zweimal täglich mit einer Reinigungsmilch oder pH-neutraler Seife. Wenn du eine Feuchtigkeitscreme verwendest, dann möglichst eine, welche kein Öl enthält.
  2. Trockne die Haut nach dem Waschen mit sauberen Handtüchern. Verwende die Handtücher regelmäßig am besten nur für das Gesicht.
  3. Mit einem Peeling kannst du kleinere Hautunreinheiten gut in den Griff bekommen.
  4. Akne sollte auf keinen Fall mechanisch behandelt werden.
  5. Make-up auf Wasser-Basis wählen!

Akne-Medikamente sind tabu!

Antibiotika werden vom Körper ebenfalls aufgenommen und gelangen immer auch in den Organismus des Babys. Isotretinoin ist der wohl bekannteste starke Wirkstoff gegen Akne. Während der Schwangerschaft ist er aber absolut tabu – da durch ihn Missbildungen beim Ungeborenen entstehen können. Peelings und Cremes mit Salizylsäure sind ebenfalls nicht empfehlenswert!

Wieso? Warum? Was tun?

Abschließend noch 5 Punkte die du unbedingt beachten solltest

1. auf gesunde Lebensweise und Ernährung achten

2. viel Wasser trinken

3. pH-neutrale Reinigungsmittel verwenden

4. auf öl-, alkohol-, und fetthaltige Pflegemittel verzichten

5. Anwendung medizinischer Produkte in jedem Fall vorher mit dem Arzt abklären! 

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