Aller guten Dinge sind drei

Trend: Drei Kinder – wie mit der Bande umgehen?

18.Feb 2018
Deutsch

Lässt sich ein Paar mutig auf das Wagnis einer Großfamilie ein, weil der Herzenswunsch, drei Kinder oder mehr zu haben, da ist und auch die Umstände dafürsprechen, dann steht dem Glück eigentlich nichts mehr im Weg. Das Ideal der Ein- oder Zwei-Kind-Familie ist zwar aus Vernunftgründen bei vielen Eltern immer noch in den Köpfen, aber es scheint eine Trendwende zu geben. Das dritte Kind ist bei Jungeltern nun wieder aktuell geworden.

Aller guten Dinge sind drei

Foto: Shutterstock

Der kleine Clan hat es zwar in sich, was die alltägliche Organisation betrifft, aber das pendelt sich nach und nach auch wieder ein. Außerdem kann sich zwischen Geschwisterkindern eine tiefe Verbindung entwickeln, aus der dann ein toller familiärer Zusammenhalt entsteht. Diesen können sogar auch die Eltern von drei Kindern fördern, indem sie auf deren unterschiedlichen Charaktere und Bedürfnisse eingehen.

Der Altersabstand und das Geschlecht der Kinder sind wichtige Faktoren in der Rangfolge der Geschwister. Bei einer Familie mit drei Kindern handelt es sich hierbei um das Erstgeborene, das Sandwichkind und das Nesthäkchen. Diese Rangordnung beeinflusst je nach Entwicklungsstand und Charakter der Kinder das jeweilige Vermögen sich sowohl im Familienalltag, als auch später im Leben durchzusetzen und abzugrenzen. Aber auch deren Erfahrung im Verhältnis zu den Eltern. 

Planen kann man das oft nicht, aber Familienexperten sind der Ansicht, dass sich ein Altersabstand von zwei bis drei Jahren günstig auf die Entwicklung der Kinder auswirkt, damit jedes Kind „seine“ Zeit mit den Eltern hat und in seine Rolle hineinwachsen kann. Jedes Kind erlebt in seiner jeweiligen Rangordnung auch Vor- und Nachteile.
Wichtig ist, dass die Eltern Spielregeln festlegen, die von allen Kindern eingehalten werden. Dabei braucht jedes der Kinder seinen fairen Teil der Aufmerksamkeit von Mama und Papa.

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