Allergie bei Mückenstichen

So dramatisch sind Reaktionen wie Schwellungen beim Baby tatsächlich

30.Mai 2018
Deutsch

Kaum ist der Nachtfrost am Abklingen, sirren und flirren die ersten Stechmücken bereits durch die lauen Lüfte. Gerade Babys scheinen dann manchmal richtige Magneten für die kleinen Plagegeister zu sein.

Das typische körperliche Merkmal bei Einstichen ist das Entstehen von Rötungen und Schwellungen. Allergische Reaktionen sind nach Mückenstichen aber eher die Ausnahme.
Und keine Sorge! Diese sind dann zwar schmerzhaft, allergische Schocks wie Atemnot oder Kreislauf-Kollaps entstehen aber – wenn überhaupt - eher bei Wespen- oder Bienenstichen. 

Einige wertvolle Tipps zur Behandlung haben wir für dich bereits zusammengestellt. Und der ultimative Tipp um das Baby überhaupt vor Insektenbissen zu schützen, ist ganz einfach das gute alte Moskitonetz. Für Kinderwagen und Buggy gibt es den Zubehör im Fachhandel zu kaufen und für das Bett findest du bestimmt etwas Passendes im Möbelhaus.

Allergie bei Mückenstichen

Foto: Shutterstock

Besteht jedoch tatsächlich eine Allergie, können die Symptome eine unmittelbar nach dem Stich so aussehen:

  •      Quaddeln und Schwellungen am ganzen Körper
  •      Fieber und Schüttelfrost
  •      Brechreiz 
  •      Kopfschmerzen
  •      Atemnot, Anschwellen von Hals und Kehlkopf
  •      Erhöhter Pulsschlag
  •      Kreislaufprobleme
  •      Verhaltensstörungen

Diese Indikatoren weisen auf einen Notfall hin, der Einsatz eines Notarztes ist in diesem Fall also unbedingt rasch erforderlich!

 

Allergien bei Babys

Unter einer Allergie (Atopie) versteht man die Überreaktion des Körpers auf bestimmte Stoffe. Das können natürlich auch Gifte sein, die durch Insektenbisse oder Stachel in den Körper gelangen. Allergieauslösende Stoffe sind meist Schadstoffe aus der Umwelt, Lebensmittelbestandteile aber auch Blütenpollen, Schimmelpilze oder Chemikalien. 

Um mögliche Allergien festzustellen, werden medizinische Tests durchgeführt. Dafür gibt es klinische Spezialeinrichtungen - Allergieambulanzen. Manche Tests werden aber auch im Rahmen der Vorsorgeuntersuchungen gemacht. Mögliche Intoleranz-Reaktionen werden durch Haut-, Atem- und Bluttests festgestellt. 

Im Anschluss erfolgt eine ausführliche Beratung mit Therapie-Empfehlungen. Das bedeutet vor allem das Vermeiden von allergieauslösenden Stoffen. Dadurch kannst du das Allergie Risiko beim Baby deutlich senken. Selbst wenn es in der Familie bereits Allergiker gibt. 

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