Anzeichen für den Geburtsbeginn

Eindeutige Zeichen, dass das Baby kommt

02.Apr 2020
Deutsch

Viele Frauen sehnen am Ende der Schwangerschaft die Geburt regelrecht herbei. Der Bauch ist schließlich schon riesig und der Alltag wir zunehmend beschwerlicher. Vorwehen treten vielleicht schon auf und Unruhe macht sich breit. Aber wie erkennt man, dass es wirklich so weit ist?


Foto: Shutterstock

 

Vorwehen können vor dem Geburtstermin schon ziemlich stark sein – kein Wunder, dass sich viele Schwangere unsicher sind, ob es nun Zeit ist, ins Krankenhaus zu fahren.

Folgende Unterschiede zwischen Vorwehen und „Jetzts-geht’s-los-Wehen“ gibt es:

Vorwehen

  • unregelmäßig
  • kurz
  • können in der Badewanne oder bei Wärme verschwinden
     

Geburtswehen = Eröffnungswehen = muttermundwirksame Wehen

  • in regelmäßigem, immer kürzer werdenden Intervall meist alle 5–20 Minuten
  • Dauer bis zu 60 Sekunden
  • Auch Wärme und Entspannung ändern nichts am regelmäßigen Auftreten der Wehen
  • Die Schmerzen beim Öffnen des Muttermundes strahlen ev. bis in den Rücken und in die Beine aus

 

Weitere Anzeichen:

1. Schleimpfropf löst sich

Der Schleimpfropf verschließt während der Schwangerschaft den Muttermund, damit keine Keime eindringen können. Kurz vor der Geburt kann er sich lösen und eine schleimige Blutung auftreten. Nicht bei allen Frauen ist das allerdings so eindeutig. Manchmal lässt sich der Schleimpfropf nicht vom sonstigen vaginalen Sekret unterscheiden und erscheint „nur“ als Ausfluss. Nach dem Abgang können aber dennoch einige Tage vergehen, bis die Geburt losgeht.

Wenn größere Mengen frisches Blut und Schmerzen auftreten, fahr sofort ins Krankenhaus. Es kann sich um eine gefährliche Plazentaablösung handeln.
 

2. Blasensprung
Es kann auch ohne vorherige Wehen zu einem „vorzeitigen Blasensprung“ kommen. Du solltest dann sofort ins Krankenhaus fahren, da das Risiko für eine Infektion und Stress beim Baby steigt. Der Blasensprung ist also ein eindeutiges Zeichen für den Beginn der Geburt.
 

3. Durchfall
Bei einigen Frauen beginnt die Geburt mit Durchfall – der Körper entledigt sich im wahrsten Sinne von allem Ballast und sorgt für optimale Bedingungen beim Pressen.

Solltest du dir unsicher sein, kontaktiere am besten eine Hebamme oder deinen Arzt bzw. deine Ärztin. Fahre im Zweifelsfall lieber einmal umsonst oder zu früh ins Krankenhaus – wer weiß, wie eilig es dein kleiner Schatz hat.

 

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Quellen:

https://www.netdoktor.de/schwangerschaft/anzeichen-fuer-die-geburt/

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