Auf Naturkosmetik umsteigen?

5 Punkte, die du beachten solltest

24.Dez 2016
Deutsch

Immer mehr von uns Frauen entscheiden sich früher oder später bewusst dazu von konventioneller Kosmetik auf Naturkosmetik umzusteigen. Häufig ist die Schwangerschaft dabei die treibende Kraft. Schließlich nimmt das ungeborene Baby in unserem Bauch alles, was wir an Pflegeprodukten auf die Haut auftragen, in irgendeiner Form auf. 

Auf Naturkosmetik umsteigen?

Foto: Shutterstock 

Viele in konventioneller Kosmetik enthaltene Stoffe enthalten hormonell wirksame Rohstoffe, können Allergien und Krankheiten auslösen oder sind schlicht und einfach noch nicht ausreichend erforscht. Doch es sind nicht nur die Inhaltsstoffe, mit denen zertifizierte Naturkosmetik punkten kann, sondern auch die oftmals deutlich bessere Verträglichkeit gegenüber herkömmlicher Kosmetika. Gerade in der Schwangerschaft ist unsere Haut hormonbedingt oft besonders sensibel oder neigt zu Unreinheiten.

Wir verraten dir einige Punkte, die du beim Kauf von Produkten aus dem Naturkosmetik- Regal beachten solltest.

1. Natur ist nicht gleich Natur!

Bei "Naturkosmetik" sowie "Bio-Kosmetik"  handelt es sich nicht immer um geschützte Begriffe. Theoretisch kann demnach also jeder Hersteller seine Produkte mit "Bio" oder "Natur" deklarieren. Oftmals ist nur ein gewisser Anteil der Inhaltsstoffe pflanzlich beziehungsweise biologisch. Das solltest du beim Kauf stets im Hinterkopf behalten. Nähere Informationen zum Produkt und entsprechende Siegel sind daher wichtig. Zu Letzteren findest du hier einen guten Überblick. 

           2. Immer auf ökologischen Anbau achten!

Die Angabe "Auf Pflanzenbasis" bedeutet nicht unbedingt, dass diese Pflanzen auch biologisch angebaut wurden. Wer Bio-Kosmetika verwenden möchte, sollte daher auf zertifiziert ökologische Anbaumethoden der Inhaltsstoffe achten. Diese sind dank Bio-Siegel zum Glück auf einen Blick erkennbar!

Auf Naturkosmetik umsteigen?

3. Vegane Produkte bevorzugen!

Hier existieren zwei große Missverständnisse. 1.  Naturkosmetik bedeutet nicht notwendigerweise vegan! Honig und Milch etwa sind häufig in natürlicher Kosmetik zu finden. Wer vegane Schönheitsprodukte kaufen möchte, sollte auf entsprechende Zertifikate achten. 2. Vegan bedeutet nicht tierversuchsfrei, da auch vegane Produkte an Tieren getestet werden dürfen. Auf dieser Website bekommst du einen Überblick darüber, welche Marken tatsächlich tierversuchsfreie Produkte anbieten. 

4. Inhaltstoffliste

Die gute alte Zutatenliste (auf deutsch) ist fast immer ein Qualitätszeichen und gibt dem Verbraucher immer noch die beste Orientierung. Schließlich zeigt sie nicht nur, was drin ist, sondern auch in welcher Konzentration. Die Inhaltsstoffe an erster Stelle machen den größten Anteil am Produkt aus. Steht zum Beispiel Alkohol an erster Stelle, ist Skepsis durchaus berechtigt!

5. Eine Hilfestellung

Die Angaben auf der Inhaltsstoffliste bleiben dir ein Rätsel oder sind nur schwer zu entziffern? Dann hilft ToxFox. Mit der App kannst du dir im Handumdrehen einen Überblick über die Inhaltsstoffe verschaffen.  Einfach Barcode einscannen und schon erhältst du noch vor dem Kauf sämtliche Infos zu enthaltenen Schadstoffen. 

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