Baby Apps für die Schwangerschaft und danach

Du und dein Baby in einer Welt der digitalen Gadgets

07.Nov 2018
Deutsch

Immer noch ein super strittiges Thema für unzählige Eltern: wie am besten mit der Nutzung digitaler Gadgets in einer Welt umgehen, in der die meisten Menschen laufend auf das Smartphone starren? Ob unterwegs mit dem Kinderwagen oder zu Hause, das technische Zubehör und auch Baby Apps sind einfach nicht mehr wegzudenken. Inwieweit sich das auf das Verhalten des Babys auswirkt, ist noch nicht genug erforscht.

Baby Apps für die Schwangerschaft und danach

Foto: Shutterstock

Tatsache ist, dass die bequeme Handhabung und immer neue Anwendungen Eltern dazu bringen, das Smartphone oder Tablet in den Baby-Alltag einzubinden. Das schlechte Gewissen hämmert zwar beharrlich auf dich als Mama oder Papa ein, wenn man das Baby damit für ein paar Minuten ruhig stellen willst. Aber Vorteile wie das Fördern der motorischen Fähigkeiten überzeugen dann doch. Immerhin willst du dein Kleines zum „Digital Native“ erziehen und so für die Zukunft rüsten. Ein Balanceakt also.

 

Welche Baby Apps sind tauglich und smart?
 

  • Schon in der Schwangerschaft sind Apps für dich als werdende Mama sehr beliebt, die dir mit Tipps von Experten und dem Entwicklungsverlauf des Ungeborenen zur Seite stehen.

  • Für die Phase der Geburtsvorbereitung gibt es jede Menge an Apps mit Kalenderfunktion, Checklisten oder auch für deine herzerwärmenden Tagebuch-Einträge.

  • Nach der Geburt überzeugen Babyphone Apps mit Schlafrhythmusbeobachtung Features. Aber auch Applikationen mit schönen Wiegenliedern und „White Noise“- Geräuschen zum Einschlafen.

  • Apps wie Spielplatz-Finder oder für die Koordinaten zu den nächstgelegenen Babytreffs und Eltern-Kind Cafés sind selbstverständlich ebenfalls sehr populär und werden zwischen Wickeln und Schlafpausen von frischgebackenen Eltern regelrecht durchstöbert.

  • Games für Babys sind zwar offiziell verpönt, werden aber inkonsequenterweise doch immer wieder in die kleinen Hände gereicht. Sobald das Baby völlig entzückt in die Welt der bunt bebilderten Spiele eintaucht, geben Eltern gerne dem mutmaßlich pädagogischen Ausrutscher nach. Immerhin sind ja auch viele Lernspiele in der riesigen Auswahl an Baby-Unterhaltung zu finden. Fingermalen oder etwa Instrumente wie ein Baby Xylophon zur musikalischen Unterhaltung. Smartphones verschaffen gestressten Eltern so eine kurze Verschnaufpause.

Aber wie so oft, bleibt die Qual der Auswahl gänzlich dir überlassen. Und natürlich auch die Nutzungsdauer und die Regelmäßigkeit beim Einsatz deiner Lieblings-Apps. Im Umgang mit Spielen für das Baby ist jedenfalls wichtig, dass es nicht zu Gebrüll und Wutausbrüchen kommt, sobald die Spielzeit abgelaufen ist. Oder was dachtest du denn! So einfach rückt dein Kleines das Tablet nicht wieder raus. Es ist zwar gut, wenn es nun seinen Ärger ausdrückt und nicht hinunterschluckt. Besser und einfacher ist es aber, wenn du vor Spielende einige Male signalisierst, dass die Zeit bald um ist. Dadurch lernt dein Schatz mit Limits in punkto Nutzung der Gadgets umzugehen.

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