Baby richtig mit der Flasche füttern

Q & A mit praktischen Tipps

06.Sep 2019
Deutsch

Sobald es um die Versorgung des Babys geht, stellen viele Eltern zahlreiche Überlegungen an. Die gute Nachricht ist, dass es ausreichend Erfahrungswerte gibt, die zur Orientierung sehr nützlich sind. Denn selbst wenn du vorhast voll zu stillen, kann es zu Situationen kommen, in denen du abpumpst, oder zwischen Stillen und Babynahrung wechselst. In diesen Fällen benötigst du das passende Babyfläschchen, damit dein Kleines trinkfit wird.
 

Mama mit Baby auf dem ArmFoto: MAM

Keine Sorge, wenn du nicht stillen kannst oder willst. Selbstverständlich gibt es viele Gründe dafür. Auch wenn aus medizinischer Sicht kein Problem vorliegt: vergiss´ dabei nie, dass dies vollkommen deine Entscheidung als Frau und Mutter ist. Es hängt jedoch auch vom Mini-Du ab. Nicht jedes Baby reagiert bei der Nahrungsaufnahme gleich. Damit der Einstieg oder Wechsel zum Fläschchen problemlos abläuft, haben wir zwei der wichtigsten Fragen beantwortet. Das Ergebnis, wie auch unsere Tipps, basieren auf unseren persönlichen Erfahrungswerten.
 

1. Wie viele einsatzbereite Fläschchen brauche ich pro Tag für mein Baby?

Diese Frage lässt sich nicht allgemein beantworten. Die Anzahl hängt von einer Reihe von Faktoren ab:

  • ob du dein Kleines von Geburt an mit der Flasche füttern möchtest,
  • oder stillst und die Milch gegebenenfalls abpumpst. Zum Beispiel für jene Tage und Nächte, wo der Papa ein paar Schichten mit dem Baby übernimmt, damit du dich erholen kannst.
  • In einigen Fällen wird zwischen Brustmilch und Flaschennahrung gewechselt. Das funktioniert dann, wenn beides vom Baby akzeptiert wird, und es dadurch nicht zu einer Saugverwirrung kommt.
  • Hinzu kommt ein weiterer Faktor, nämlich wie oft du mit deinem Baby unterwegs bist. Es lohnt sich, dafür saubere Ersatzfläschchen im Auto oder Kinderwagen zu deponieren.

Tipp: Speziell in der Anfangszeit ist es sinnvoll, 2 bis 3 Fläschchen mit passenden Saugern zu haben. Bekommt dein Kleines ausschließlich Flaschennahrung, solltest du ein oder zwei Fläschchen mehr besorgen, als du pro Tag brauchst. Denn das Reinigen mit Wasser ist zwar auch unterwegs meist kein Problem, aber das Sterilisieren der Flaschen ist nicht immer möglich und nimmt auch zu Hause eine gewisse Zeit in Anspruch. Babys sind nicht gerade geduldig, wenn sie Hunger haben! Da muss es manchmal schnell gehen.

Wichtig: generell gilt, Fläschchen und Sauger müssen nach jedem Gebrauch gründlich gereinigt werden – egal ob es Stillmilch oder Babynahrung gab.

Hier findest du einige Infos für den Einsatz von Säuglingsnahrung aus dem Fläschchen.
 

2. Worauf muss ich bei Flaschennahrung achten?

Auf keinen Fall sollten schädliche Aromen oder Süßstoff im Trockenpulver von Flaschennahrung enthalten sein. Generell empfiehlt es sich, die Zutatenliste des Produktes genau zu studieren, um wirklich sicherzugehen, dass es deinem Kleinen in keiner Weise schadet.

Außerdem ist es bei Nahrung aus der Flasche sehr wichtig, die Mengenangaben des Herstellers zu beachten. Sie dienen nicht nur als Anhaltspunkt, sondern sollten, wenn möglich, auch wirklich eingehalten werden. Nicht umsonst wird oft ein Dosierlöffel bereitgestellt.

Am besten besprichst du die Wahl deiner Flaschennahrung mit deinem Kinderarzt – so läuft garantiert nichts falsch!
 

3. Wie finde ich heraus, worauf ich bei Babyfläschchen und Bechern achten soll?

Je nach Alter des Babys ergibt sich die benötigte Menge an Nahrung und Flüssigkeit. Demnach sollte auch die Größe der Babyflasche und der Sauger mit der geeigneten Öffnung angepasst werden.

Für das Neugeborene hat MAM die Easy Start Anti-Colic Flasche entwickelt. Dieses bewährte System von MAM sorgt durch Ventilation für einen regelmäßigen Trinkfluss. So gelangt die Milch vollkommen gleichmäßig und ohne Luft in den Mund des Babys. Deshalb gibt es ein viel geringeres Risiko für das Verschlucken und in der Folge für Bauchweh!

Bei den MAM Trinkbechern können Babys die Durchflussrate ab dem 4. Monat selbst kontrollieren. Selbstverständlich sind diese völlig dicht, und laufen bei richtiger Handhabe nicht aus!
 

Genauere Hinweise über die ideale Trinkmenge für deinen Säugling findest du in diesem Artikel.

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