Babyakne – Hilfe was tun?

4 Facts rund ums Thema

16.Aug 2016
Deutsch

Gerade in der Anfangszeit wollen wir alles ganz besonders gut machen in Sachen Baby Hautpflege. Und dann das: im Gesicht deines, nur wenige Tage alten Sprösslings, sprießt es nur so vor Pickelchen. Aber kein Grund zur Sorge. Babyakne, auch Neugeborenenakne genannt, ist in der Regel völlig harmlos und kommt bei Säuglingen recht häufig vor – ganz besonders bei Jungs.

Babyakne – Hilfe was tun?

Foto: Shutterstock 

1. Woher kommt Babyakne?

Babyakne ist ein ganz natürlicher körperlicher Vorgang. Schuld daran sind die mütterlichen Hormone, denen das Baby während der Schwangerschaft ausgesetzt war. Diese Hormone haben beim Baby nicht nur die Entwicklung von Lunge und Immunsystems gefördert, sondern wirken eben auch auf die Talgdrüsen. Nach der Geburt kommt es natürlich nicht mehr zu diesem Hormonaustausch zwischen Mutter und Kind. Die Folge: Der Hormonspiegel sackt schlagartig ab und darauf reagiert die Haut Ihres Babys mit den Pickelchen.

2. Wann kann Babyakne auftreten?

Die kleinen roten Pusteln mit gelblichen Knötchen in der Mitte treten besonders häufig zwischen dem 10. Und 14. Lebenstag sowie zwischen der vierten und sechsten Lebenswoche auf. In dieser Zeit nämlich finden die Wachstumsschübe statt und der Hormonhaushalt des Säuglings stellt sich um. Vor allem das Verdauungssystem entwickelt sich jetzt weiter: Im Darm werden wichtige Bakterien gebildet, die unter anderem dafür sorgen, dass überschüssige Hormone über die Haut ausgeschieden werden.

3. Was tun?

Zuerst einmal: Keine Panik! Im Normalfall geht die Neugeborenen Akne genauso schnell, wie sie gekommen ist, sobald der Hormonspiegel des Babys wieder sein Gleichgewicht gefunden hat. Da im Normalfall weder falsche Ernährung noch eine falsche Hautpflege Ursachen von Babyakne sind, kannst du auch relativ wenig dagegen tun. In Sachen Hautpflege gilt jetzt allgemein: Weniger ist mehr. Verzichte in jedem Fall auf parfümierte und mit dem Inhaltsstoff „Parafinum“ versehene Produkte. Wasser, reines, natives Olivenöl und Calendula Salbe eignen sich nun am besten zur Hautpflege. 

Am wichtigsten ist Geduld, die Pickelchen verschwinden meistens innerhalb von zwei, drei Monaten wieder. Deshalb kannst du meist auf Medikamente, etwa antibiotische oder kortisonhaltige Salben verzichten.

4. 3 abschließende Tipps

Im Gegensatz zur Akne in der Pubertät hinterlässt die Akne beim Baby oder Neugeborenen in der Regel keine Narben.

1. Wichtig ist, dass du nicht versuchst, die Pickelchen auszudrücken - dies kann Entzündungen begünstigen.

2. Passe auch auf, dass dein Baby die Pusteln nicht selbst aufkratzt!

2. Versuche das Gesicht deines Sprösslings möglichst trocken zu halten. Speichel oder ausgespuckte Milch können die Akne verschlimmern. Daher stets ein trockenes Spucktuch bereithalten!

Sende diese Seite an einen Freund