Babyentwicklung: Trinken lernen

Was du über das Trinkverhalten deines Babys wissen solltest

19.Aug 2019
Deutsch

Durch Muttermilch und Flaschennahrung erhält das Baby in den ersten Lebensmonaten genug Flüssigkeit. Zusätzliche Flüssigkeitsaufnahme wird jedoch nötig, sobald das Kleine mit der Breimahlzeit beginnt. Unzureichendes oder falsches Trinkverhalten kann wie bei Erwachsenen zu negativen Auswirkungen auf die Gesundheit führen. Wie und mit welchen Getränken die Umstellung von der Mutter- und/oder Säuglingsmilch gelingt haben wir hier zusammengefasst.

starter cup Mam

Fotos: MAM

Braucht mein Baby in der Stillzeit zusätzlich etwas zu trinken?

Wird dein Baby mit Muttermilch und/oder Säuglingsnahrung versorgt, benötigt es in der Regel keine zusätzliche Flüssigkeitszufuhr. Auf was du in dieser Zeit achten solltest haben wir dir hier aufgeschrieben.

Um das 6. Lebensmonat herum erlernt das Baby die motorischen Fähigkeiten um mit der Beikost zu starten. Während es am Anfang ganz normal ist, dass Milch und Brei zusammen eingenommen werden, isst sich das Baby recht schnell mit etwas Übung nur am Brei satt. Sobald es aber feste Nahrung zu sich nimmt, braucht es auch eine zusätzliche Flüssigkeitszufuhr.
 

Was soll mein Baby oder Kleinkind trinken?

Wir empfehlen Leitungswasser. Leitungswasser muss in der Regel nicht abgekocht werden, es reicht es ablaufen zu lassen, bis kaltes Wasser aus dem Hahn kommt. Ist man sich dennoch unsicher, kann man eine Wasserprobe im Labor untersuchen lassen, um sie ggf. auf den Bleigehalt zu prüfen. Befindet man sich im Ausland empfiehlt es sich das Wasser abzukochen und dann kühlen zu lassen, bevor man es dem Baby zum Trinken anbietet.

Stilles Mineralwasser und ungesüßter Tee sind im ersten, aber auch den darauffolgenden Lebensjahren empfehlenswerte Alternativen. In den gängigen Drogeriemärkten wird Tee speziell für Babys verkauft. Dieser ist zuckerfrei und daher besonders schonend für die (kommenden) Zähne.
 

Was sollte mein Baby oder Kleinkind nicht trinken?

Sämtliche koffeinhaltige Getränke sowie Limonaden sind tabu. „Getränke mit Zuckergehalt stören die Nährstoff-Balance ebenso wie die Entwicklung des Geschmacksinns. Ständiges Trinken von Fruchtsäften oder gezuckerten Tees aus der Flasche verursacht überdies Karies.“ – Prof. Dr. Karl Zwiauer, Vorstand der Abteilung für Kinder und Jugendheilkunde des Universitätsklinikums St. Pölten und Vorsitzender der Ernährungskomission der ÖGKJ (AT).
 

Wie viel soll mein Baby/Kleinkind trinken?

Was die Trinkmenge deines Babys betrifft, kannst du dich an den Richtwerten, die die Deutsche und Österreichische Gesellschaft für Ernährung aufgestellt hat, orientieren. Demnach benötigt ein Säugling ab dem 4. Monat etwa einen halben Liter Flüssigkeit pro Tag – Muttermilch und Säuglingsnahrung mit eingerechnet. Sobald dein Baby Beikost erhält, sollte es zu jeder Mahlzeit auch etwas trinken. Kinder im Alter von 1-3 Jahren sollten pro Tag 800 ml bis 1 Liter Flüssigkeit zu sich nehmen. 
 

Wann soll mein Baby trinken?

Als Richtwert gilt das Baby so oft und so viel wie es will trinken zu lassen. Dem Kleinen immer wieder Becher oder Flasche anbieten und vor allem in der ersten Zeit unterstützend halten. In jedem Fall solltest du ihm zu den Breikostmahlzeiten etwas zu trinken anbieten.
 

Wie lernt mein Baby das Trinken?

Mit den Trinkbechern von MAM und dem passenden Zubehör ist aller Anfang leicht! Gemeinsam mit Entwicklungspädagogen haben MAM Designer ein Becher-Sortiment entwickelt, das ideal an die Entwicklung des Kindes angepasst ist. Mit ihren unverwechselbaren Designs unterstützen MAM Becher Babys beim Wechsel von der Flasche zum Becher und dann Schritt für Schritt hin zum ersten Schluck aus einem normalen Glas.

MAM TrinkbecherFotos: MAM

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