Babykleidung waschen – Waschmittel für sensible Babyhaut

3 Tipps für den hautfreundlichen Waschgang bei Babykleidung

14.Jul 2017
Deutsch

Babykleidung waschen: Wir Mamas singen fast täglich ein Loblied auf die Waschmaschine. Denn sind wir ehrlich, spätestens mit Baby oder Kleinkind im Haus wäre all die Wäsche nur mit viel Mühe zu bewältigen. Doch dank der Erfindung der Waschmaschine dürfen wir uns heute mit ganz anderen Fragen herumplagen: Was gilt es beim Babykleidung waschen zu beachten? Wie erkennt man hautfreundliche Waschmittel und welche eignen sich für sensible Babyhaut? Wir haben einige Tipps für euch rund um dieses Thema zusammengefasst.

 

Babykleidung waschen – Waschmittel für sensible BabyhautFotos: Shutterstock

Immer mehr Kinder reagieren empfindlich auf Hygieneprodukte. Manche leiden sogar unter allergischen Hautreaktionen. Häufig sind es Zusatzstoffe in Wasch- und Kosmetikprodukten, die eine reizauslösende Wirkung haben. Deshalb ist es wichtig, das richtige Waschmittel zu wählen. Und damit auch weniger der Umwelt geschadet wird, sind schonende Produkte im Abwasser meist biologisch fast vollständig abbaubar. Denn wir sollten eine hohe Wasserqualität erhalten. Das kommt ja letztlich uns selbst und den kommenden Generationen zugute. Wir haben einige Tipps zusammengestellt, damit jeder Waschgang weder die Textilien, die sensible Haut, noch die Umwelt belasten. 

1. Babykleidung waschen: Hautfreundliche Waschmittel, Weichspüler und Co

Ein wahrer Produkt-Dschungel macht den Einkauf von Hygieneartikeln gar nicht so einfach. Für Babys und Kinder mit sensibler Haut gibt es aber deutlich gekennzeichnete Angebote. Prinzipiell solltest du auf synthetische Weichspüler und allergene Duftstoffe verzichten! Mehrere Konservierungsstoffe und Reinigungsenzyme sind für die Babyhaut reizend. Deshalb empfehlen wir Sensitiv Produkte ohne solche Zusatzstoffe. Denn es sollten keine schädlichen Waschrückstände in der Babykleidung bleiben. Waschmittel, die mit dem Zertifikat „Der blaue Engel“ gekennzeichnet sind, berücksichtigen diese Kriterien, und fordern beim Zusatz von Tensiden den Einsatz von nachwachsenden Rohstoffen. Dadurch wird auch der Umwelt etwas Gutes getan.

2. Waschmittel selber machen

Um vollkommen sicher zu gehen, dass in deinem Waschmittel nur die benötigten reizarmen Inhaltsstoffe enthalten sind, kannst du es ganz einfach selbst herstellen. Denn damit schonst du die Textilien, die zarte Babyhaut und die Umwelt. Kostengünstig ist diese Variante ebenfalls. Du benötigst nur wenige Zutaten, die du im Drogeriemarkt oder online erhältst. Alle Zutaten gibst du in die Waschmittel-Lade der Maschine.

  • Waschsoda zur Wasserenthärtung, je nach Wasserhärte sind 2 bis 6 Teelöffel nötig.
  • Geriebene oder flüssige Seife als waschaktive Substanz (zum Beispiel Kernseife oder füßige Waschnuss), die du je nach Verschmutzungsgrad mit 1 bis 3 Teelöffel dosierst.
  • Um Flecken zu entfernen und Grauschleier zu vermeiden, kannst du 1 bis 3 Teelöffel der umweltfreundlichen Sauerstoffbleiche und/oder Gallseife verwenden.
  • Wenn du einen Duft beigeben möchtest, sind 2 bis 3 Tropfen eines ätherischen Öls ausreichend. Für Babywäsche eignen sich Düfte wie Kamille oder Lavendel.Anstatt eines Weichspülers, kannst du etwas Essig zusetzen. Er entfernt Seifenrückstände und macht die Textilfasern weich.

Babykleidung waschen – Waschmittel für sensible Babyhaut

3. Waschmaschine reinigen nicht vergessen!

  •  Damit du ganz sichergehen kannst, dass die Wäsche wirklich hygienisch sauber wird, lohnt es sich, die Waschmaschine regelmäßig zu reinigen.
  • Ein heißer Waschgang bei 90° und ohne Wäsche, tut das ganz von selbst. Mit dem Zusatz von etwas Essig, Essigessenz oder Zitronensäure, kannst du keimbildende Rückstände an der Waschtrommel entfernen. Gehe aber sparsam damit um, so dass der Dichtungsrand an der Maschine durch Essig & Co. keinen Schaden nimmt. Die Vertiefungen an der Türöffnung kannst du ab und an mit einem Lappen reinigen. Denn da siedeln sich im feuchten Klima der Maschine immer wieder Pilzsporen an. Indem du die Lukentür und die Waschmittel-Lade geöffnet hältst, beschleunigt die Raumluft das Trocknen der Maschine nach dem Waschen. Manche Waschmaschinen haben auch ein Selbstreinigungsprogramm mit heißem Wasserdampf.
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