Babys erste Zähne: Wie kann ich die Schmerzen lindern

Los geht's mit dem Zahnen

21.Jul 2019
Deutsch

Manche Eltern warten schon sehnsüchtig auf ihn, manche werden von ihm überrascht: Der erste Zahn im Leben eines Kindes! Somit endet die Phase des zahnlosen Lächelns und neue Zeiten brechen an. Wir verraten dir alles rund ums Zahnen: von Symptomen bis hin zu unseren Geheimtipps!
 

Baby mit MAM Beißring

Foto: MAM

Wann ist es so weit?

Wann die ersten Zähne genau durchbrechen, ist von Kind zu Kind unterschiedlich. Aber ungefähr zwischen dem vierten und dem achten Monat zeigt sich der erste Schneidezahn. Darauf folgt ein Zahn nach dem anderen, bis mit etwa 24 Monaten das Zahnen vorbei und das Milchzahngebiss mit seinen 20 Zähnen komplett ist. Wer es genau wissen will: das erste Gebiss besteht aus acht Schneidezähnen, vier Eckzähne und acht Mahlzähnen.

Während sich das Zahnen bei einigen Kindern durchaus bemerkbar macht, bekommt man bei anderen kaum etwas mit. Denn die Sache mit den ersten Zähnen zeigt sich von Kind zu Kind wirklich sehr unterschiedlich.
 

Alles will in den Mund!

Aber wie erkennst du nun, ob dein Baby gerade zahnt? Ein eindeutiges Zeichen ist, wenn Kinder plötzlich alle möglichen Gegenstände in den Mund nehmen, um den Juckreiz zu lindern, den sie verspüren. Weitere mögliche Anzeichen sind Ohren reiben, häufigeres Erwachen in der Nacht, generelle Unruhe und Gereiztheit, weniger Durst oder Appetitlosigkeit, leicht erhöhte Temperatur oder rote Wangen.

Symptome wie Durchfall, Fieber, Husten oder Erbrechen haben jedoch nichts mit dem Zahnen zu tun. Das ist eher mit einem gleichzeitig auftretenden Virus zu erklären. Auf jeden Fall ist hierbei ein Arzt zu Rate zu ziehen.
 

Schmerzen lindern will gelernt sein

Um dem Baby die Schmerzen beim Zahnen zu verringern, findest du hier unsere selbsterprobten Tipps. Generell solltest du aber vorher auch noch mal mit deinem Kinderarzt über das Zahnen deines Babys sprechen.
 

  • Beißwerkzeug

Wie schon erwähnt nehmen Babys in der Zahnungsphase sehr gerne Gegenstände in den Mund, ideal ist natürlich spezielles Beißwerkzeug, das du am besten vorher im Kühlschrank (nicht im Tiefkühlschrank!) aufbewahrst. Der MAM Cooler etwa lässt Babys dank seiner integrierten Kühlfunktion das Zahnen ganz schnell vergessen. Alternativ kannst du deinem Baby aber auch einfach mal eine gekühlte, geschälte Karotte anbieten. Die Devise lautet hier: Hauptsache gekühlt!
 

  • Globuli

Wenn du der Homöopathie generell zugetan bist oder es gerne mal ausprobieren möchtest, findest du zur Entlastung auch verschiedene Globuli für dein Baby. Je nach Ausprägung der Zahnschmerzen gibt es verschiedene Arten. Ein sehr schmerzempfindliches Baby benötigt eine andere Zusammensetzung als ein Baby, bei dem das Zahnen erst spät in der Entwicklung einsetzt. Am besten immer professionellen Rat zur Seite ziehen.
 

  • Zahngels

Wenn das auch nicht hilft, gibt es Zahngels, die ein leichtes Lokalanästhetikum enthalten. Du trägst es direkt auf die wunde Stelle auf und betäubst so den Schmerz für etwa eine Stunde. Sollte dein Kind aufgrund der Zahnungsschmerzen ganz aus dem Häuschen sein, kannst du ihm auch nach Rücksprache mit dem Arzt einmal ein Fieberzäpfchen geben.
 

  • Löffel

Um die Schmerzen deines kleinen Schatzes temporär zu lindern, kannst du über die nicht entzündeten (!) Stellen mit einem kleinen Löffel leicht darüberstreichen. Denn ein Löffel aus der Besteckschublade wirkt ebenfalls kühlend und angenehm.
 

  • Bernsteinkette

Und was ist eigentlich mit den vielzitierten Bernsteinketten? Nachdem deren Wirkung nicht nachgewiesen ist, lautet das Motto: Probieren geht über Studieren.
 

Und: Nicht vergessen, bereits vor dem ersten Zahn ist regelmäßige Mundhygiene für dein Baby ganz wichtig! Wenn die Zähne kommen, kann man unserer Meinung nach nie genügend Wissen parat haben. Also ab zu unserem Video mit weiteren Tipps, die dir und deinem Baby bestimmt das Leben einfacher machen!

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