Babysicher! Wenn die Wohnung zu einem zweiten Alcatraz wird

Blog Gastartikel: Familianistas

23.Okt 2018
Deutsch

Gastbloggerin Andrea von den Familianistas findet es wichtig, den Haushalt babysicher zu gestalten, ohne diesen in einen Hochsicherheitstrakt zu verwandeln.

Babysicher! Wenn die Wohnung zu einem zweiten Alcatraz wird

Foto: Shutterstock

Die harten Fakten vorneweg: Rund die Hälfte der Unfälle bei Kindern im Alter von eins bis sechs Jahren passieren im eigenen Haushalt. Zumindest ist das in der Schweiz so. Es wird also in Österreich und in Deutschland ähnlich sein. Gerade in den ersten zwei Jahren machen Kinder rasante Entwicklungssprünge und Eltern werden stetig von den neuen Skills ihres Nachwuchses überrascht. Von einem Tag auf den anderen ziehen sich Krabbelkinder etwa an Möbeln hoch und erreichen mit ihren Händchen die wertvolle Keramikvase, entdecken die Steckdose hinter dem Sofa, oder gar den siedenden Wasserkocher.

Gerade während dieser Sturm-und-Drang-Phase lohnt es sich, die Wohnung immer wieder mal kurz durchzugehen und babysicher zu machen. Einfach und schnell angebracht sind etwa die Steckdosen-Schutzkappen, die es günstig in allen großen Supermärkten gibt.

Und neben der primären Absicht, eventuelle Gefahren für das Kind zu bannen, gibt es natürlich auch die elterliche Bemühung, sich Sisyphos-Arbeit zu ersparen. Nachdem unser Erstgeborener etwa mit zehn Monaten Schubladen-Ausräumen zu seinem neuen Hobby auserkoren hat, machten wir die Schubladen kurzerhand mit Kabelbinder dicht. Vor allem die in der Küche, mit den schweren Pfannen. Da war der Kleine natürlich „not amused“ – aber immerhin hat er sich fortan weniger die Finger eingeklemmt und wir mussten nicht jede halbe Stunde den ganzen Hausrat wieder einräumen. Damit er seinem Hobby weiter frönen konnte, haben wir extra für ihn eine Schublade eingerichtet, voll mit Kinderplunder, den er so oft ausräumen durfte, wie er wollte. Eine Win-Win-Situation sozusagen.
 

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