Babytrage und Tragetuch

Vorteile, Nachteile und andere Facts!

13.Jul 2016
Deutsch

Ist neben einem Kinderwagen die Anschaffung einer Babytrage oder eines sogenannten Tragetuches wirklich noch nötig? Welches sind die Vorteile und Nachteile solcher Tragen? Was gibt es beim Kauf zu beachten und wie schaffst du den bestmöglichen „Trage-Komfort“? Wir verraten es dir.

Babytrage und Tragetuch

Vorteile einer Babytrage

Eine Babytrage für unterwegs oder auch für zuhause ist durchaus nützlich. Dadurch hast du unterwegs stets beide Hände frei und bist wesentlich mobiler. Vom Busfahren, Treppensteigen, bis hin zum Bummeln – du wirst sehen, dass so manche Alltagssituationen ohne einen sperrigen Kinderwagen wesentlich entspannter sind.  Und auch für dein Baby bringt eine solche Trage wesentliche Vorteile. Durch die Nähe zu Mama oder Papa kommt eine Babytrage oder ein Tragetuch dem Bedürfnis nach Geborgenheit nach. Das Tragen des Babys eng am Körper fördert so also nicht nur die Bindung zwischen Mama und Baby oder aber Papa und Baby, sondern es beruhigt die Kleinen auch; viele werden dadurch zufriedener, fühlen sich sicher und schreien weniger.

Nachteile einer Babytrage

Viele dieser positiven Aspekte stellen sich im Alltag als Herausforderung dar. So bietet eine Babytrage zum Beispiel keinerlei Stauraum für Wickeltasche und somit all die Utensilien die man mit Baby „on the road“ tagein tagaus so dabeihaben sollte. Und mit Junior um den Oberkörper geschnallt gestaltete sich auch das „Mal eben Anprobieren“ beim Bummeln durchaus schwer. Durch häufiges An- und Ausziehen der Trage wird das Baby unruhig. Ein weiterer Nachteil, ganz besonders während der Sommermonate: Unter der Babytrage wird uns Eltern sehr rasch heiß.

Babytrage und Tragetuch

Wichtig beim Babytrage-Kauf

1. Grundlegende Frage: Trage oder Tuch?

Als erstes musst du dich zwischen zwei Trageweisen entscheiden. Das Tuch ist vielseitig verwendbar, benötigt daher allerdings eine besonders gute Einweisung. Hier ist auf jeden Fall ein entsprechender Tragekurs ratsam.

2. Ab wann das Kind tragen?

Einige Babytragen sind erst zwischen 3. und 5. Lebensmonat geeignet, daher solltest du dich vorab ganz genau erkundigen.

3. Material und Inhaltsstoffe?

Bei der Babytrage ist es wichtig, dass die Gurte möglichst breit und gut gepolstert sind und der Rücken durch zusätzliche Gurte unterstützt ist. Außerdem solltest du darauf achten, dass die Trage aus Baumwolle beziehungsweise Biobaumwolle besteht. Tragetücher werden in unterschiedlichen Längen angeboten – hier kommt es auch auf die bevorzugte Tragetechnik oder die Konfektionsgröße des Trägers an. Du solltest du dich beim Kauf definitiv beraten lassen!

4. Welches ist das richtige Modell?

Die Geschmäcker sind verschieden! Eine gute Orientierung über den Dschungel an Angeboten sind diverse Verbrauchertests. Hier werden Babytragen und Tücher vor allem auf ihre Handhabung, Stützung des Kindes und Förderung der so wichtigen Adhock-Spreizstellung hin getestet und bewertet.  

Babytrage und Tragetuch

Fotos: Shutterstock

Die Richtige Sitz-/ Liege-Position

Grundsätzlich gilt: Dein Kind sollte eng am Körper anliegen, die Trage dabei den Rücken umschließen und der Kopf gut abgestützt sein. Dein Sprössling ist dir dabei stets zugewandt, die Beine sind gespreizt, die Knie etwa in Höhe des Pos angewinkelt. Achte darauf, dass der Stoff an den Oberschenkel nicht einschneidet!

Aber, denke daran: Das korrekte Tragen muss gelernt sein. Es erfordert eine gute Beratung und ganz genaue Einweisung. Denn solltest du die Babytrage falsch verwenden, so kann dies für dich und dein Kind gesundheitliche Folgen haben! Eine Trageberatung kann sich also durchaus lohnen. Sogenannte Tragekurse gibt es bereits in vielen Städten. Mehr Infos findest du zum Beispiel hier oder hier

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