Beikost: Fleisch im Babybrei

7 Tipps zur schonenden Zubereitung von Fleisch für das Baby

07.Mai 2017
Deutsch

Spätestens wenn dein Baby dann ein paar Monate alt ist, und du es langsam abstillen möchtest kommt die Thematik auf: Fleisch im Babybrei  - wie, warum und wie oft? Natürlich willst du deinem Kind eine möglichst gesunde und abwechslungsreiche Ernährung bieten. Da dein Sprössling die unterschiedlichen Geschmacksrichtungen der Lebensmittel, die du ihm jetzt anbietest, ganz individuell wahrnimmt, wirst du relativ rasch herausfinden, ob dein Liebling ein Fleisch-Fan ist oder nicht.

Damit wird die Versorgung mit Mineralstoffen, wertvollen Fetten und Vitaminen gewährleistet ist, wird von den meisten Ernährungsexperten grundsätzlich empfohlen, dem Babybrei drei- bis fünfmal die Woche Fleisch oder Fisch beizumengen. Wir sagen dir, warum dies so ist und verraten 7 Tipps zur schonenden Zubereitung von Fleisch für das Baby.

 

Beikost: Fleisch im Babybrei Foto: Shutterstock

Beikost: Fleisch im Babybrei - warum überhaupt

In erster Linie ist Fleisch ein sehr guter Eisen-Lieferant. Vor allem dunkles, rotes Fleisch vom Rind oder Lamm. Nach Möglichkeit sollte das Fleisch mager und zart sein, damit es in pürierter Form vom Baby gut aufgenommen werden kann. Eisen ist ein Spurenelement, das für die Blutbildung und den Muskelaufbau benötigt wird. Und die Aufnahmefähigkeit von Eisen ist für den Babyorganismus über fleischhaltige Kost sehr hoch. Denn vollwertiges Getreide, das ebenfalls zu den Eisenlieferanten zählt, kann vom Baby nicht immer leicht verdaut werden.

7 Tipps für die Zubereitung von Fleisch im Babybrei

  • Setze auf Bio Fleisch! Hier ist die Wahrscheinlichkeit am höchsten, dass es frei von Schadstoffen ist.
  • Wenn du Babybrei für mehrere Tage voraus kochst, ist ein Portionieren aller pürierten Zutaten empfehlenswert.
  • Das Fleisch wird dabei separat gekocht und in kleinen Behältnissen im Gefrierfach aufbewahrt. Nach Bedarf kann es dann abgetaut dem Gemüsebrei beigefügt werden. 20 bis 30 Gramm Fleisch pro Mahlzeit decken den Bedarf deines Babys.
  • Etwa 300 Gramm gewürfeltes Fleisch wird bei niedriger Flamme in etwas Wasser gekocht, bis es sehr weich ist oder zerfällt. Abkühlen lassen, pürieren, portionieren und dann einfrieren.
  • Eiswürfelformen eignen sich sehr gut für die Portionierung der kleinen Fleischmengen.
  • Vitamin C-haltiges Obst unterstützt die Verwertung von Mineralstoffen im Körper. Dem essfertig temperierten Gemüse-Fleisch-Brei solltest du deshalb beispielsweise etwas frischen Orangensaft beimengen. Dasselbe gilt übrigens auch für Gemüse-Getreide-Breis.
  • Füge einen Schuss hochwertiges pflanzliches Öl hinzu: Die Omega-3 Fettsäuren erleichtern dem Baby die Aufnahme der Spurenelemente.

Foto: MAM

Ob du dein Baby mit Fleischkost, vegetarisch oder vegan ernährst, bleibt selbstverständlich dir überlassen. In jedem Fall ist eine ausgewogene Ernährung wichtig. Das bedeutet nicht unbedingt, dass du dein Kleines täglich mit deinen Kochkünsten überraschen musst. Babys und Kleinkinder brauchen zwar einen ausgewogenen Speiseplan, aber nicht unbedingt laufend neue Geschmacksrichtungen. Sie mögen es durchaus, mehrmals nacheinander denselben leckeren Brei zu essen.

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