Beikost für dein Baby

Das schmeckt deinem Kleinen garantiert!

06.März 2019
Deutsch

Abenteuer Beikost: kleine neugierige Nasen zeigen am Familientisch schon nach wenigen Monaten riesiges Interesse an den Gerichten der Großen. Schon geht es los, mit der ersten Erziehungsfrage, denn ja, das Essen lernen ist tatsächlich eine Sache der Herangehensweise. Bald stellt sich die Frage ob Baby Led Weaning (BLW) oder Breifüttern als Einstieg in die feste Kost das Beste für den Knirps ist. Wie auch immer du dich entscheidest, wichtig ist, dass du Lebensmittel vermeidest, die einen wunden Po machen wie zum Beispiel eine Reihe von Zitrusfrüchten. Das Selberkochen und Zubereiten der Mahlzeiten wird jedenfalls von allen Ernährungsexperten empfohlen. Es ist dabei nicht völlig unbedeutend, welche Nahrungsmittel du selbst bevorzugst und wie du dich in der Schwangerschaft ernährt hast. Denn das schmeckt auch deinem hungrigen Wonneproppen! Wesentlich ist aber zu beobachten, auf welche Lebensmittel dein Baby gut anspricht. Und das kann sich natürlich laufend ändern! Uff!

Beikost für dein Baby

Foto: Shutterstock

Die Verdauung gibt den Ton an

Der gesamte Verdauungstrakt des Babys reift im ersten Lebensjahr noch heran und braucht die Chance, ungestört seine Arbeit zu machen. Ungeregelter Nachschub macht deinem kleinen Knopf zu schaffen. Selbst wenn es den Anschein hat, dass das Baby ständig essen will. Anfangs will es jene Lebensmittel, die angeboten werden nur greifen und über Lippen und Zunge ertasten. Dafür eignen sich prima geschälte Obst- und Gemüsestücke. Hast du Sorge, dass der kleine Magen überlastet ist, weil dein Baby ja noch nicht richtig kaut, dann biete kurz Gedünstetes nach dem Abkühlen an. In Verbindung mit der Brustmilch, die sich aus verdauten Lebensmitteln der Mutter bildet, sollte es dabei im Magen und Darm nicht zu Problemen kommen. Das lange Einspeicheln bei der neugierigen „Untersuchung“ im Mund des Babys, ist ebenso ein Prozess des Vorverdauens. Yay! Das macht Spaß!

Kann es die Stücke nicht schlucken, werden sie vom Baby ohnehin nur besabbert und wieder ausgespuckt. Bei der Umstellung auf Beikost ist deshalb deine unerschütterliche Geduld gefragt. Denn Chaos bei Tisch ist vorprogrammiert!
 

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