Beikost: Selbstgemachter Babybrei aus Kürbis

Unser Herbst Hit – So geht’s

13.Okt 2016
Deutsch

Mit den ersten Herbsttagen wurde offiziell auch die Kürbissaison eingeläutet. Und nicht nur für uns Erwachsene ist Kürbis der absolute Herbst-Hit. Kürbisbrot, Creme-Suppe, gebackener Butterkürbis, Käse Kürbis Muffins oder exotische Schoko Kürbis Torte. Wir lieben es uns im Herbst durch allerhand Kürbis-Rezepte zu probieren. Doch auch für Babys und Kleinkinder ist Kürbis ein ganz wunderbares Gemüse. Gerade für den ersten Babybrei.

Beikost: Selbstgemachter Babybrei aus Kürbis

Fotos: Shutterstock

Dies hat seinen Grund: Das Fleisch des Kürbisses ist faserarm und deshalb ausgesprochen bekömmlich. Somit ist er auch für Babys, die in den ersten Monaten unter Koliken, Blähungen oder Verdauungsproblemen gelitten haben zu empfehlen. Außerdem trumpfen Kürbisse mit allerhand gesunden Nährstoffen auf: sie sind reich an wertvollen Vitaminen, Antioxidantien (Vitamin C, E, A) sowie Beta Carotin und Mineralstoffen (Kalium, Calcium, Zink). Obwohl es vergleichsweise wenig Kohlenhydrate enthält ist das Fruchtfleisch äußerst ballaststoffreich.

Du fragst dich wie du Kürbisbrei für deinen Sprössling zubereiten kannst? Wir verraten es dir.

1. Wie viel ist nötig?

Wir empfehlen dir direkt einen ordentlichen Vorrat anzulegen. Zwei kleine Hokkaido Kürbisse reichen dabei für etwa 30 bis 40 Portionen.

2. Tipps zur Zubereitung

Waschen, danach ungeschält in 2 Hälften teilen. Nun das faserige Fleisch sowie alle Kerne mit einem Löffel entfernen. Kürbis anschließend in kleine Würfen schneiden und in einen Topf geben. So viel Wasser hinzufügen, dass die Kürbis Stücke bedeckt sind. 10 Minuten Kochen. Nun Kochwasser in einen zweiten Topf abschütten (enthält wichtige Vitamine). Kürbisstücke pürieren und je nach Konsistenz Kochwasser hinzugeben bis ein cremiger Brei entsteht. 

Beikost: Selbstgemachter Babybrei aus Kürbis

3. Vorratshaltung: Einfrieren

Besonders praktisch ist es, den fertigen Brei zum Einfrieren in größere Eiswürfelbehälter abzufüllen. Später dann kannst du das Ganze zur weiteren Aufbewahrung in Zippbeutel oder Gefrierboxen umfüllen. So ist alles gut proportioniert und du kannst stets nur die jeweils benötigte Menge auftauen. Hierfür einfach bei etwa 60 Grad im Wasserbad erwärmen.

Verträgt dein Sprössling den Brei gut, so kannst du nach einigen Tagen etwas Öl hinzufügen um den Brei noch gehaltvoller zu machen. Inzwischen gibt es spezielle Beikost-Öle im Handel. Aber auch die üblichen Pflanzenöle aus dem Küchenschrank sind durchaus geeignet. Wichtig ist, dass das Öl raffiniert ist. Hierfür die Angabe auf dem Etikett checken. Kaltgepresste Öle sind grundsätzlich nicht raffiniert! Aufgrund der Fettsäurezusammensetzung besonders zu empfehlen ist Rapsöl. Aber auch Sonnenblumen-, Maiskeim-, Distel-, Leinsamen- oder Olivenöl sind mögliche Alternativen.

Tipp: Beginne mit 2-3 Löffelchen vor der normalen Milchmahlzeit und steigere die Menge dann langsam. Außerdem hat es sich bewährt, als Erstes eine Mahlzeit (also etwa die  Mittagsmahlzeit) Schritt für Schritt durch feste Nahrung zu ersetzen.

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