Bewährungsprobe Baby

7 Regeln für eine glückliche Partnerschaft

11.Mai 2016
Deutsch

Bewährungsprobe Baby:  Nachwuchs zu bekommen, für viele Eltern ist dies das größte Glück. Und gleichzeitig eine Herausforderung für die Beziehung. Zwischen Windeln wechseln und Baby trösten kommt die Liebe zwischen Mann und Frau nämlich oft zu kurz. Denn trotz aller Vorbereitung – die Realität des Elternseins trifft junge Paare dann meist doch wie ein Schlag. Auf schlaflose Nächte, Übermüdung und Stress hatte man sich womöglich noch eingestellt. Doch das neue Familienmitglied verändert nicht nur den Alltag grundlegend, sondern auch die Beziehung zueinander. Man isst, spricht, schläft weniger miteinander. Verbringt wenig Zeit zu Zweit. Der Kontakt zu Freunden reduziert sich. Eventuell wird das Geld knapper, die Arbeiten im Haushalt mehr. Das gemütliche Ausschlafen am Wochenende wird durch Babyfläschchen und Wickeltisch abgelöst. Adieu Spontanität und Unabhängigkeit. Von nun an ist das Leben geprägt von Verantwortung und guter Organisation. Und ist das Kind erst einmal da, so konzentriert sich die ganze Liebe und Zuneigung nur auf den kleinen mit den süßen Knopfaugen. Der Partner kommt oftmals zu kurz.

Bewährungsprobe Baby                                                                        

 Wir haben einige Punkte für euch zusammengefasst, wie ihr als werdende oder frischgebackene Eltern eure Beziehung stärken könnt. Und die "Bewährungsprobe Baby" mit links meistert.

1. Kommunikation ist das A und O 

Sprecht über Wünsche, Vorstellungen aber auch über eure Zweifel, Sorgen und Ängste. Es ist wichtig dem Gegenüber zuzuhören, Verständnis zu zeigen und Kompromisse zu finden. Und auch das Loben deines Partners sollte nicht zu kurz kommen. Beginne das Gespräch zum Beispiel, indem du betonst, wie unglaublich toll er oder sie sich so als Papa oder Mama macht. 

2. Auszeiten schaffen

So schwer es auch ist, nehmt euch so bald wie möglich und trotz Baby immer wieder Zeit für euch selbst! Auch wenn es sich nur um 1 Stunde handelt: Sport, Kaffeeklatsch mit Freundinnen, alleine in den Supermarkt gehen, ein Fußballspiel ansehen oder einfach um den Block schlendern. Ohne diese Zeit macht sich früher oder später Frustration und Unzufriedenheit breit. Gönnt euch abwechselnd diese Auszeiten, nehmt aber auch Zeit für euch beide in Anspruch. Hier können Oma, Opa oder Babysitter aushelfen! 

3. Romantik

Ein Klassiker, der in keiner Beziehung – möge der Alltag noch so stressig sein – nie zu kurz kommen sollte. Mit einem Candle Light Dinner, einem entspannenden Rosenblütenbad, einem traditionellen Liebesbrief oder ein hübsches Fotoalbum wirst du deinem Partner garantiert eine Freude machen! 

4. Kleine Aufmerksamkeiten

Wie wär es mit einem Blumenstrauß, eine kleine Nackenmassage, der Nachtisch aus dem Lieblingsrestaurant im Kühlschrank oder auch einfach mal eine ausgiebige Umarmung? Aber auch noch kleine Gesten wirken wahre Wunder. Ein Zettel an Kühlschrank oder Spiegel mit Messages wie „Ich bin so stolz auf dich“ oder „Du bist ein wunderschön“ haben schon manch eine Mama zu Tränen gerührt.

Bewährungsprobe Baby

5. Ihr Zeit Lassen

Eine Neu-Mama hat oft ihre ganz eigenen Probleme: Durch zusätzliche Kilos, das permanente Gefühl der Übermüdung, Augenringe oder Hautprobleme fühlt sie sich weniger attraktiv. Hinzu kommen teilweise körperliche Beschwerden nach der Geburt. Oft führt dies dazu, dass sie Intimität und Körperkontakt meidet und keine Lust auf Sex hat. Hier ist es besonders wichtig keinen Druck auszuüben und ihr Zeit zu lassen, bis sie sich nach der Geburt wieder ausreichend erholt fühlt.                                               

6. Leistungen anerkennen 

Häufig kennen frischgebackene Eltern diese Problematik: Frauen fühlen sich von Männern alleingelassen in der Verantwortung und nicht genügend unterstützt. Für Männer hingegen ist die enge Mama-Baby Beziehung oft problematisch, sie fühlen sich außen vor und vernachlässigt. Erkenne die Leistung des jeweils anderen an und beziehe ihn gelegentlich in deine eigenen Aufgaben mit ein.  

7. Realistische Erwartungen 

Viele Eltern haben zu hohe Erwartungen an sich selbst. Vätern und Müttern wird in unserer Gesellschaft außerdem vermittelt, dass es ein Tabu ist zu sagen: Es geht mir nicht gut. Ich bin mit der Situation überfordert und das Baby nervt mich manchmal. Wir sagen NEIN! Du musst nicht 24-7 der glücklichste Mensch der Welt sein weil du eben ein Kind bekommen hast. 

 

 

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