Blähungen beim Baby - Was tun?

6 Tipps die dem Babybäuchlein Erleichterung bringen

19.Okt 2017
Deutsch

Weil ihr Verdauungssystem noch nicht gänzlich ausgereift ist, leiden viele Babys vor allem in den ersten drei Lebensmonaten unter Blähungen. Gleich nach dem Stillen oder Füttern, kann es daher zu regelrechten Schreiattacken kommen. Denn es bilden sich Gase im Verdauungstrakt, die nicht abweichen können. Wenn dein Baby allerdings die Drei-Monats-Koliken hat, dann führt kein Weg an einem Arztbesuch vorbei. Aber keine Sorge. In den meisten Fällen ist diese aufreibende Zeit tatsächlich nach 12 Wochen vorbei.

Blähungen beim Baby - Was tun?

Foto: Shutterstock 

Da hilft nur: alles tun, was dem kleinen Schatz die Schmerzen erleichtert. Es gibt ja jede Menge Erfahrung mit diesem Problem. Wir haben einige Tipps und Hausmittel zusammengetragen, die dir helfen können das Baby zu beruhigen.

Was tun bei Blähungen beim Baby? 6 Tipps 

  • Gelassenheit hilft erst mal dir selbst. Je mehr dich die Schreistunden stressen, desto unruhiger wird auch das Baby. Es gibt einfach kein Wundermittel, das die Blähungen wegzaubert. Sie treten auf, und kommen immer wieder von neuem. Deshalb mach dir keine Vorwürfe, sondern beobachte, was deinem Baby am ehesten Erleichterung verschafft.
  • Eine osteopathische Behandlung hat schon sehr vielen Babys geholfen, Blähungsschmerzen zu lösen. Vor allem, sollten sie nun doch länger als drei Monate anhalten. Dabei werden von Spezialisten der Osteopathie mit den Händen Verspannungen und Blockaden, die während der Geburt entstehen können, aufgespürt und gelöst. Selbst Schlafstörungen können damit behoben werden. In vielen Fällen reicht eine einmalige Behandlung.
  • Sanfte Massagen tragen sehr zur Entspannung des Bäuchleins bei und lösen die Gase. Zum Beispiel kannst du den Babybauch im Uhrzeigersinn an der Bauchdecke massieren. Dabei immer wieder die angewinkelten Beine zum Bauch schieben und die Füße halten, sodass das Baby in deine Hände strampelt. Auch Fußmassagen können hilfreich sein.
  • Das Baby im Fliegergriff, auf deinem Unterarm liegend, herumtragen, wobei das Köpfchen mit der Hand gestützt wird. Dabei immer wieder die Hüften des Babys lockern. Oder das Baby „Abhalten“: Du stützt das Baby an den Oberschenkeln, und lehnst seinen Rücken gegen deinen Bauch. So gibst du ihm Halt, den es in der Wirbelsäule selbst noch nicht hat. Die quälende Luft im Darm kann nun sanft entweichen.
  • Mehrere Hausmittel sind in Apotheken und Drogerien erhältlich. Spezielle Entblähungstees, die du während des Stillens trinken kannst, Bäuchlein-Öle, Tropfen oder Zäpfchen. Kümmel, Fenchel, Anis und Thymian sind entblähende Kräuter, die meist darin enthalten sind. Ein angewärmtes Kirschkernkissen für den Bauch verhilft zu Entspannung - vor allem beim Einschlafen.

Du fütterst dein Kind mit der Flasche? Dann empfehlen wir dir die Anti Colic Bottle. In Studien konnte nachgewiesen werden, dass Babys dank des einmaligen Bodenventils weniger Aufstoßen müssen und Koliken bekommen. 

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