Buchvorstellung: Ich und Vater

Wenn Männer mitschwanger sind...

14.Aug 2016
Deutsch

Ein Mann, Anfang 30, urban, unabhängig, spontan – alles ist gut. Dann kommt relativ unerwartet die Nachricht über die Schwangerschaft und das ändert alles für den Ich-Erzähler. „Willst du dir das wirklich antun? Auf dieser Welt? Mit mir als Vater? Hast du dir das gut überlegt?“, fragt der Ich-Erzähler seine ungeborene Tochter. Gleichzeitig freut er sich aber auch und weiß ganz genau, was in welcher Schwangerschaftswoche passiert. Aber was wird sich für ihn nun ändern? Was wird von ihm erwartet? Muss er nun auf das Land ziehen, verspießern, sich einen Bierbauch zulegen und ein fades Leben führen? Oder kann er einfach weiter in seiner Single-Wohnung leben?

Buchvorstellung: Ich und Vater

Durch die direkte Ansprache seiner ungeborenen Tochter schafft der Autor und Psychiater Wolfgang Pennwieser in seinem Buch Ich und Vater eine erstaunliche Perspektive. Durch seine Worte bringt er den Leser abwechselnd oder gleichzeitig zum Lachen und zum Nachdenken.

Auf äußerst unterhaltsame Weise begleitet der Leser den Ich-Erzähler bei seiner Angst vor der Verspießerung. Der Roman geht das Thema Schwangerschaft von einer ungewöhnlichen und kaum beleuchteten Seite an und zeigt damit einmal explizit die Sichtweise eines werdenden Vaters, der plötzlich nur noch Schwangerenbäuche sieht. Und wer da plötzlich alles mitredet und einen Tipp hat, vom Gynäkologen-Freund bis zu den Großeltern, alle mischen sich ein. Wie es dann tatsächlich ist, Vater zu sein, bleibt in diesem Buch offen.

Buchvorstellung: Ich und Vater

Dieses kurzweilige Buch „Ich und Vater“ ist im Czernin Verlag erschienen und ist besonders empfehlenswert nicht nur für werdende Väter, sondern unbedingt auch werdende Mütter. Und natürlich für alle, die sich mal in die Gedankenwelt eines Vaters in spe versetzen wollen.

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