Checkliste für das Wochenbett – Teil 2

Auf diese 10 Dinge kannst du als Papa in spe bei der Geburt getrost verzichten

19.Mai 2019
Deutsch

Die wenigsten Babys kommen genau zum Stichtag. Das macht die Angelegenheit rund um die Geburt ganz schön spannend. Die Aufregung ist groß, und du als Papa in spe bist vermutlich entsprechend nervös. Von der Nervosität der Mutter ganz zu schweigen! Das verleitet im Zuge der Vorbereitungen für das Wochenbett dazu, dir ständig darüber Gedanken zu machen, wie du alles noch besser vorbereiten könntest. Checklisten über Checklisten werden geschrieben und abgearbeitet. Das kann zu einer Einbahnstraße werden, denn hinterher ärgerst du dich womöglich über unnötige Besorgungen, die auch ganz schön teuer werden können!

Je nachdem ob die Geburt in einer Klinik, einem Geburtshaus oder zu Hause geplant ist, gibt es verschiedene Notwendigkeiten, um die Geburt und den Übergang zum Wochenbett zu erleichtern.

Checkliste für das Wochenbett – Teil 2

Foto: Shutterstock

Wenn die Entbindung in der Klinik stattfindet

Am einfachsten ist die Vorbereitung für die Klinik, denn Geburtenstationen sind ohnehin in der Regel mit den wichtigsten Dingen ausgestattet. Für den Fall der Fälle gibt es sogar Nachtgewand. Ist aber noch Zeit genug für eine entspannte Anfahrt, dann ist es am besten, ihr schnappt eure gepackten Kliniktaschen und startet los, sobald die Wehen in engeren Abständen einsetzen. Kommen die Wehen im 10 Minuten-Takt, dann ist es höchste Zeit. Das Wichtigste ist aber sowieso deine liebevolle Fürsorge vor, während und nach der Geburt.

Unser zusätzlicher Tipp: Pack die Sachen für die Mama in spe, das Baby und dich selbst jeweils in einen eigenen Beutel und verwendet zusätzlich ein Täschchen für die Snacks. So bleibt alles schön übersichtlich. Denn nichts ist mühsamer, als wenn du im Kreißsaal in einer großen Reisetasche herumkramen musst.
 

Vollkommen verzichten kannst du auf diese 10 Dinge bei der Geburt bzw. im Wochenbett:

1. Desinfektionsmittel

2. Nabelkompressen oder sterile ES-Kompressen zur Wundversorgung

3. Milchbildungsöl für die stillende Mama

4. Stilleinlagen

5. Höschen für den Wochenfluss

6. Babyseife, Lotion oder Babyshampoo

7. Windeln und Spucktücher

8. Spielzeug

9. Kreuzworträtsel oder Bücher für die frischgebackene Mama

10. Eine lange Besucherliste. Natürlich will die ganze Familie sofort das Neugeborene und die Eltern besuchen – ist ja klar! Aber ihr werdet feststellen, dass die neue Situation mit Baby kann ganz schön überfordernd sein kann und die Nachbarin deiner Oma wird wohl nur unnötigen Stress erzeugen.

Diese und ähnliche Dinge erhältst du in der Klinik, oder sie sind vorläufig vollkommen überflüssig. Was du später brauchen wirst, bekommst du in einer Liste oder auf Rezept verschrieben, sobald du mit deiner kleinen Familie nach Hause gehst.
 

Entbindung im Geburtshaus oder zu Hause

Der Tatendrang kann bei dir als werdender Vater regelrecht Überhand nehmen. So mancher Papa in spe beginnt spontan die Wohnung zu renovieren, damit alles perfekt ist, wenn das Baby zu Hause ankommt. Wir raten jedoch: Lass´ es lieber sein. Beginne besser nicht damit, wenige Tage vor dem geplanten Geburtstermin auszumalen. Denn abgesehen von deinem unnötigen Kräfteverbrauch, sollte es wegen der empfindlichen Atemwege des Babys keine Farbdämpfe bei der Ankunft zu Hause geben. Schon wenn der berechnete Geburtstermin bekannt ist, solltet ihr auf jeden Fall so bald wie möglich damit beginnen, eure Vier Wände kindersicher zu machen und auf Vordermann zu bringen. Wir empfehlen: auf keinen Fall bis zum letzten Drücker warten! Hier geht´s zu unserer To-Do Liste für das Babytaugliche Wohnen.

Um wirklich gut für eine Geburt im Geburtshaus oder zu Hause vorbereitet zu sein, sprichst du dich am besten mit eurer Hebamme ab. Dinge, wie ein großes Wasserbecken musst du nicht unbedingt anschaffen. Das kann durchaus gemietet oder ausgeliehen werden.
Alles, was ihr tatsächlich bei einer Hausgeburt, im Geburtshaus und für die Zeit danach benötigt, werden euch die Ärzte, Geburtshelfer oder Hebammen im Laufe der Schwangerschaft rechtzeitig mitteilen.

Du als frischgebackener Papa solltest dann deine Liebste im Wochenbett so viel unterstützen wie es dir nur möglich ist, da zählen Verständnis, Eigeninitiative und viel Zeit auf jeden Fall dazu! Denn am wichtigsten ist, dass du entspannt bist. Selbst, wenn das eine oder andere fehlen sollte, kannst du es noch zu einem späteren Zeitpunkt besorgen. Vertraue darauf!

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