Checkliste für den Winterurlaub mit dem Baby

Quality-Time im Schnee

09.Feb 2018
Deutsch

Frischgebackene Eltern sind manchmal übervorsichtig und ängstlich, wenn es um den Urlaub mit dem Baby geht. Mit dem wintersicheren Buggy, auf dem Schlitten oder dem Tragetuch spricht aber garantiert nichts gegen gemeinsame schöne Tage im Schnee. Die wunderbaren Bergketten Mitteleuropas sind dabei mit Sicherheit eine Reise wert. Und sei es nur über ein verlängertes Wochenende. Denn selbst wenn das Baby noch viel schläft, tut ihm die frische Luft gut. Und es gewöhnt sich so optimal an die winterliche Witterung.

Checkliste für den Winterurlaub mit dem Baby

Foto: Shutterstock

Ihr macht als Eltern also nichts falsch, wenn ihr beabsichtigt für gemütliche Winterwanderungen ins Gebirge zu fahren. Damit die ganze Familie etwas Quality-Time abbekommt, macht es Sinn einige Dinge schon bei der Planung zu berücksichtigen.

 

Wir haben eine übersichtliche Checkliste für dich:

  1. Bei der Wahl der Unterkunft wird von erfahrenen Eltern entweder zu einer Ferienwohnung, oder einem gut ausgestatteten Familienhotel geraten. Ein wenig Luxus was die Zusatzausstattung für das Baby betrifft, schadet sicher nicht!
     
  2. Bei einer geplanten Anreise mit dem Zug macht es Sinn, das Gepäck schmal und leicht zu halten. Genügend warme Wechselkleidung für die richtig kalten Tage muss aber natürlich dabei sein. Mehrere Babywäsche-Sets, und am besten eine wetterfeste Babyjacke kombiniert mit einer Schneehose sind empfehlenswert. In der Trage reicht ein Overall aus dünnerem Polarfleece. Mützen, Fäustlinge und warme Socken gehören natürlich auch in die Reisetasche. Frage generell lieber vorsichtshalber schon im Vorhinein nach, ob ein Trockner für die Wäsche genutzt werden kann.
    Tipp: Nähe die kleinen Fäustlinge an ein langes weiches Band, das du durch beide Ärmel der Jacke ziehst, damit sie nicht verloren gehen.
     
  3. Falls ihr mal einige Stunden auf den Skiern oder dem Snowboard verbringen wollt, macht eine Kinderbetreuung im Hotel Sinn. Vor allem, wenn Geschwisterkinder dabei sind, die sich gerne in einer Gruppe austoben. Ansonsten plant das Timing für die gegenseitige Ablöse auf der Piste.
     
  4. An vielen Wintersportorten gibt es speziell präparierte Winterwanderwege, auf denen ihr problemlos den Baby-Buggy schieben könnt und damit nicht steckenbleibt. Für einen Kurzurlaub reicht es aber vermutlich aus, nur die Babytrage einzupacken.
     
  5. Dinge, wie einen Babyschlitten, sollte es vor Ort zu mieten geben. Die eigene Ausstattung mitzunehmen lohnt sich je nach Gegebenheit jedoch manchmal trotzdem. Wichtig ist, dass der Schlitten mit einer Rückenlehne, flexiblen Lenkholmen und einem Lenkseil ausgestattet ist. Manche Rodeln sind super praktisch, denn du musst nur die Babyschale für das Auto daran fixieren (aber bitte TÜV-sicher), und schon geht es zügig ab in die gemeinsame Talfahrt!
     
  6. Während und nach einem Winterspaziergang geht es in die warme Stube. Kinder sollten schnell die dicken Outdoor-Hüllen loswerden, denn sonst wird es unter dem Anorak zu heiß. Vor allem das Baby sollte nicht schwitzen. Denn wenn ihr später noch einmal hinaus in die Kälte geht, kühlt das Baby besonders schnell aus. Der Nackentest hilft dir einzuschätzen, ob dein Baby richtig temperiert ist. 
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