Daddy Cool? Das erste Mal allein mit Baby

Mit unseren Tipps & Tricks klappt’s bestimmt

17.Mai 2017
Deutsch

Daddy cool? Nun, nicht immer. Klar, bei Mama sieht alles so einfach aus. Es wirkt wie selbstverständlich, was sie da tagtäglich bewältigt. Doch was das Ganze wirklich bedeutet, wird vielen von uns Vätern erst bewusst, wenn sie das berühmtberüchtigte „Erste Mal ohne Mama“ durchleben. Das erste Mal allein mit Baby -  gerade für frischgebackene Papas die ultimative Königsdisziplin. So manch ein Vater hat dieses Großereignis schon als die womöglich aufreibendsten Stunden seines Lebens beschrieben. Damit auch du diese Feuerprobe (möglichst stressfrei) bestehst, haben wir ein paar Tipps und Tricks zusammengestellt.

Daddy Cool? Das erste Mal allein mit Baby

Fotos: Shutterstock 

Lerne die Zeichen richtig zu deuten

In deinem Kopf schläft dein Sprössling fast die ganze Zeit, während Mama ausgeflogen ist, und wacht maximal zur Flaschenmahlzeit kurz auf? Ach, wie fein wäre das! Es tut uns leid, dich dieser Illusion berauben zu müssen, doch die Realität sieht meist anders aus. Babys schreien nun mal. Was du als emotionale Unberechenbarkeit interpretierst, ist eigentlich völlig normal. Stelle dich also lieber gleich seelisch darauf ein.

Welche Anzeichen gibt es für den aufkommenden Sturm?

  • Dein Baby wird zappelig und beginnt mit den Armen zu rudern
  • Es dreht seinen Kopf und gibt immer wieder Laute von sich  
  • Es strampelt mit den Beinen und wirkt aufgeregt
  • Es runzelt die Stirn, Tränen kullern über die Wangen
  • Meist beginnt es spätestens jetzt zu wimmern

Diese Zeichen für Unwohlsein führen meist rasch zu einem Schreikonzert. Das ist nun mal so. Noch immer kein Grund zur Sorge. Die von erfahrenen Vätern präzise definierten Schreiprofile sehen so aus:

  • Hunger: kurzes Schreien mit Pause, begleitet von Nuckeln an den Fingern, das Köpfchen dreht: Brustsuchmodus
  • Müdigkeit: ansteigendes Wimmern, Augenreiben, Abwehr, das Gesicht dreht bei Ablenkungsversuchen weg
  • Schmerzen: schrille langgezogene Schreie unterbrochen von angehaltenem Atem, Krümmen des ganzen Körpers und angezogene Beinchen bei Bauchschmerzen, geballte Fäustchen, gespreizte Zehen, hochroter Kopf oder blasses Gesicht, beschleunigter, unruhiger Atem
  • Langeweile: quengeln, wimmern, steigernd bis zu (an)klagendem Schreien

Daddy Cool? Das erste Mal allein mit Baby

Was du tun kannst

  • Die erste Notfalls-Reaktion sollte Körperkontakt sein. Herumtragen und mit beruhigender Stimme sprechen, kann die Situation rasch vollkommen ins Lot bringen. In vielen Fällen schläft das Baby nach wenigen Minuten des Tragens wieder ein. Und Schmusen kann aufkommende Langeweile im Null-komma-nix vertreiben.
  • Die Fütterung des wilden Tieres: natürlich ist damit dein süßer, hungriger Schatz gemeint. Wenn die letzte Mahlzeit schon eine Weile her ist, ist das Füttern jedenfalls einen Versuch wert. Hier empfiehlt sich ein Fläschchen griffbereit zu haben, das bereits fix und fertig vorbereitet im Wasserwärmer wartet.
  • Bei Bauchschmerzen kannst du das Bäuchlein mit einem handwarmen Öl massieren, die Beinchen anwinkeln und bewegen („Fahrrad fahren“), damit die Gase rausgestrampelt werden. Oder ein warmes Kirschkernkissen auflegen.
  • Dein Baby zahnt gerade? Dann kann ein Beissring mit Kühlfunktion Abhilfe verschaffen.

Das Wichtigste ist, dass du dich nicht aus der Ruhe bringen lässt. Beim ersten Mal allein mit Baby ist ganz klar Gelassenheit „the key“. Also, immer cool bleiben! 

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