Das ändert sich mit dem zweiten Kind wirklich

Blog Gastartikel: Evelyn von Little Paper Plane

05.Sep 2019
Deutsch

Was ändert sich denn beim zweiten Kind? Kann sich Liebe eigentlich verdoppeln? Diese Fragen beschäftigten unter anderem unsere Gastbloggerin Evelyn von Little Paper Plane vor ihrer zweiten Schwangerschaft intensiv. Nun, nach fast einem Jahr als zweifache Mama, zieht sie ihr Resümee und stellt fest, dass eigentlich immer alles anders kommt, als man plant.
 

Der Lebenswandel von kinderlos zu einem Kind war für uns riesengroß. Plötzlich konnte man nicht mehr wirklich spontan sein, alles musste geplant werden und das im Voraus. Weit im Voraus.

Vielleicht war es deshalb so zäh die Entscheidung zu fällen, ob wir ein zweites Kind wollen oder nicht. Aber wir haben uns – bekanntlich – dafür entschieden und jetzt sind wir seit fast einem Jahr zu viert. Deshalb kann ich jetzt ein Resümee ziehen und sagen: Diese Dinge verändern sich, wenn man ein zweites Kind bekommt.
 

1. Es ändert sich gar nicht mal so viel

Ja, ist wirklich so. Denn bei einem Kind steht die Welt plötzlich Kopf, beim zweiten Kind, naja, nicht wirklich. Schließlich ist man darauf gefasst was einen erwartet, nämlich schlaflose Nächte und dieser bezaubernde Babyduft. Man weiß, dass es am Anfang nicht ganz so easy ist, man muss nicht ständig googeln oder den Arzt anrufen, wenn man Fragen hat, denn...
 

2. Du hörst mehr auf dein Bauchgefühl

Man fühlt sich sicherer in dem was man tut und irgendwie auch routinierter. Ja, man ist auf alle Fälle selbstbewusster und die Handgriffe sitzen. Man merkt auch schnell, dass man eigentlich ziemlich gut im Multitasking ist und macht sich auch weniger Druck, denn...
 

3. Du musst nicht mehr „alles richtig machen“

Musste beim ersten Kind immer alles perfekt sein, geht das beim zweiten Kind schlicht und einfach nicht. Man hat weder die Zeit, noch die Energie um alles „richtig“ zu machen. Man lernt auf alle Fälle zu improvisieren und sich selbst und dem Partner blind zu vertrauen. Apropos Partner:
 

4. Die Zweisamkeit wird weniger

Ja, noch weniger. Klar, denn wenn man zu viert unterwegs ist, ist jeder mit einem Kind beschäftigt. Wird mit zwei Kindern das Haus verlassen, richtet im Idealfall jeder eines der Kinder her. Das führt oft auch dazu, dass man bei solchen Ausflügen weniger vom eigenen Partner hat, obwohl man die ganze Zeit beisammen ist. Dafür nutzt man die richtige Zeit zu zweit dann intensiver und spricht über die eigenen Kinder, Gott und die Welt und man merkt:
 

5. Ein Neugeborenes ist gar nicht so viel Arbeit

Nein, vor allem nicht im Vergleich zu einem Kleinkind. Das erste Baby ist eine wahre Herausforderung. Obwohl es in der ersten Zeit eigentlich nur schläft. Und isst. Trotzdem kann man das erst genießen, wenn man zum zweiten Mal die Neugeborenenphase durchlebt. Und das erste Kind? Tja:
 

6. Das große Kind wirkt plötzlich riesig

Als wäre es über Nacht in den Himmel geschossen. Vielleicht merkt man erst da, dass das Große eigentlich kein Baby mehr ist. Man schaut bewusst hin und sieht, was das Große so alles kann und weiß und das Herz, das explodiert fast, denn:
 

7. Liebe verdoppelt sich

Ja, das klingt kitschig und mag es vielleicht auch sein, aber es ist wahr. Man empfindet so viel Liebe für die Menschlein und kann es manchmal kaum fassen, wie müde, glücklich und verliebt man in diese kleinen Geschöpfe sein kann.
 

Wusstest du übrigens, dass die letzten Tage einer Schwangerschaft, die mit Abstand zähesten sind? Nein? Na dann hüpf mal zu diesem Beitrag rüber!

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