Das Wochenbett – So unterschiedlich ist diese Zeit mit jedem Kind

Blog Gastartikel: Die kleine Botin

12.Jun 2018
Deutsch

Gastbloggerin Daniela von Die kleine Botin erzählt aus dem Wochenbett und was sich mit dem 2. Baby für sie stark verändert.

Die Geburt

Das Wunder des neuen Lebens ist nicht planbar und genauso wenig die eigene Reaktion darauf. Mit voller Naturgewalt oder unter der Aufsicht von Ärzten mit geplantem Kaiserschnitt– die erste Zeit danach ist eine ganz besondere und intensive.

Mit Hilfe einer Vertrauensperson wie zum Beispiel einer Hebamme oder Doula kann man als werdende Mami viel vorsorgen: Die Sicherheit, dass da wer ist dem man vertraut und wo man Hilfe erwarten kann, ist wichtig.

Das Wochenbett – Wie unterschiedlich diese Zeit für einen selbst mit jedem Kind sein kann

Die Zeit nach der Geburt- das Wochenbett

Das Wochenbett ist die wichtigste Phase zum Stillen, Kuscheln und sich gegenseitig kennenlernen.
Wir hatten diese Zeit ganz intensiv mit dem ersten Kind, denn die Situation ist einfach ganz neu und die Familie muss sich neu formieren.
Es waren wunderschöne Tage, nur das Baby, der Papa und ich!
Gott sei Dank war ich nicht von einer Wochenbettdepression betroffen, nur die hormonelle Umstellung und der Milcheinschuss haben mir etwa 3-5 Tage nach der Geburt zu schaffen gemacht. Aber viele Tränen und emotionale Nächte sind ja durchaus normal.

Doch nach ein paar Wochen kam der erste herbe Rückschlag: Ich hatte mit einer Brustentzündung zu kämpfen.
Dank der raschen Hilfe meiner Hebamme konnte ich jedoch schon nach wenigen Tagen wieder schmerzfrei stillen.

Beim 2. Kind war dann alles nochmal anders: Da wartet immerhin schon ein kleiner Mensch sehnsüchtig zu Hause auf seine geliebte Mama und dann bringt sie sogar noch wen mit! Auch wenn die Vorbereitung aufs Geschwisterchen gut und die Vorfreude groß war, ist es dann doch erstmal ein kleiner Schock und vor allem aber eine Umstellung.

Wir hatten die ersten Wochen wenig vor, Frl. Tochter besuchte wie gewohnt täglich den Kindergarten und so versuchten wir langsam unsere neue Position innerhalb der neuen Familie zu finden.

Für mich hat es vor allem bedeutet, weniger liegen zu können und rascher wieder in den Alltag finden zu müssen. Es war aber von Beginn an eine große Bereicherung, von nun an mit zwei Menschlein an der Seite zu leben und sie zu begleiten!
 

Lass dir helfen!

Das ist etwas, das ich gelernt habe in der ersten Zeit: Hilfe anzunehmen. Ich war froh über jede Mahlzeit, die ich nicht selber zubereiten musste, über eine gesaugte Wohnung und über die Mama von Kindergartenfreunden, die meine Große ab und an mal mit nach Hause genommen haben.

Vor allem, wenn die Geburt anstrengend war oder noch Behandlungen notwendig sind, ist ein Netz aus Familienmitgliedern und guten Freunden einfach unbezahlbar!

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