Dein Baby beruhigen – die besten Praxistipps für Papas

Die hohe Kunst des Papa Seins

25.Aug 2017
Deutsch

Die hohe Kunst des Papa Seins: So manch ein frischgebackener Vater hat schon Schweißperlen auf die Stirn, wenn er nur daran denkt. Die ersten Male alleine mit deinem neugeborenen Baby sind eine echte Herausforderung. Denn um ein brüllendes Baby zu beruhigen, braucht es Übung! Aber bloß keine Panik. Du musst das Rad nicht neu erfinden. Wir haben die wirkungsvollsten Tipps für dich zusammengestellt.

 

Dein Baby beruhigen – die besten Praxistipps für PapasFoto: Shutterstock

Dein schreiendes Baby beruhigen – 3 Tipps, wie es klappt

Tipp 1: Wiegen, Wiegen, Wiegen

Das klingt so unaufregend und unfassbar einfach. Und ja, das ist es auch. Doch auch das Wiegen will gelernt sein. Hier ist die Anleitung zum mittlerweile berühmten Dr. Robert Hamilton Trick:

  • Das Baby hochheben und seine beiden Ärmchen über die Brust legen.
  • Die Arme des Babys mit der linken Hand sichern und das Kleine mit der rechten Hand im Bereich der Windel festhalten. Du hältst es nun ähnlich wie beim Flieger-Griff. Das Baby wendet sich dadurch mit Bauch und Gesicht leicht von dir ab, und liegt sicher gestützt in deiner linken Hand.
  • Im 45-Grad-Winkel das Baby dann leicht auf und ab und bewegen und mit der rechten Hand sanft kreisend die Hüften wiegen.
  • Damit der Kopf nicht nach hinten oder zu weit nach vorne kippt, kannst du mit dem linken Daumen und Zeigefinger behutsam das Kinn stützen.

Tipp 2: Der beruhigende Rhythmus des Herzens

Dass der Herzrhythmus beruhigt, liegt auf der Hand. Immerhin ist das Baby im Mamabauch mit diesem wunderbaren Klang herangewachsen. Deshalb kannst du das Baby beruhigen, indem du es dir auf die Brust legst. Wenn das nicht klappt, versuche es mit Herumtragen:

Wenn du dabei mit den Fingern sanft im Rhythmus des Herzschlags auf Rücken oder Po klopfst, kann das total entspannend wirken. Funktioniert immer noch nicht? Nicht verzweifeln! Als Bonus kannst du ein Tuch, das nach Muttermilch duftet auf deine Schulter legen und Mama simulieren.

Tipp 3: Vertraute Klangkulisse

Natürlich kannst du es mitsingen versuchen. In vielen Fällen beruhigen sich Babys rasch, wenn sie in eine Klangwolke gehüllt werden, die ihnen seit der Schwangerschaft vertraut ist. Sei es nun die Spieluhr, deine oft gehörten Lieblings-Tracks oder Geräusche von Dingen wie Fön oder Staubsauger. Man kann es kaum fassen, aber Geräusche von Haushaltsgeräten machen die meisten Babys im Handumdrehen müde. Seien es nun die Waschmaschine oder der Geschirrspüler. Aber auch das Brummen des Automotors. Bevor du aber mit dem Wagen und dem Baby um die Häuser ziehst, tu´ doch erst mal dem Haushalt was Gutes. Damit machst du nämlich der frischgebackenen Mama eine Freude!

Nie eine schlechte Idee bei einem schreienden Baby: Das Kleine wickeln oder füttern ist stets einen Versuch wert.  

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