Der Countdown läuft

Blog-Gastartikel: Me Supermom

26.Jul 2016
Deutsch

Schon ganz, ganz bald ist es soweit: Gastautorin Jette von Me Supermom teilt heute ihre Tipps für die allerletzten Wochen der Schwangerschaft mit uns.

Der Countdown läuft

Gegen Ende der Schwangerschaft setzt bei den Meisten der sogenannte Nestbautrieb ein und man möchte noch so viel wie möglich erledigt wissen. Nicht oft verfällt man dann in einen Putz- und Einkaufswahn. Schließlich soll für die Ankunft des Babys alles vorbereitet sein. Dabei braucht ein Baby gar nicht so viel die erste Zeit. Aber auch ich fühle mich wohler, wenn einige Ecken fertig sind. So haben wir eine Wickelecke eingerichtet und alles für die Pflege bereits eingekauft. Am Wickelplatz wird unser Baby massiert und verwöhnt. Daher steht schon Kümmelöl für den Bauch und Creme von Weleda bereit. Direkt darunter befinden sich alle Baby Klamotten, so dass man nicht in Versuchung kommt, das Baby allein auf der Wickelauflage liegen zu lassen um neue Sachen zu holen.

Auch ist das Bett bereits einsatzbereit. Wir haben ein normales Gitterbett, welches wir an Unseres heran stellen. So benötigt man kein extra Beistellbett für die erste Zeit, denn eine Gitterseite ist abnehmbar. Im Bett selbst wird nicht viel liegen. Ein Matratzenschoner, ein schönes Bettlaken, der Schlafanzug und Schlafsack warten schon, mehr gehört nicht in ein Babybett. Kuscheltiere, Nestchen, etc. halte ich für unnötig und es wird auch abgeraten, diese zu benutzen in der Nacht. Theoretisch könnte man hier aufhören, denn außer viel Schlaf, Körperkontakt und Milch wird das Baby nicht viel einfordern. Aber das Nest herrichten, alles schon mal waschen und zurecht legen macht Spaß und das Schöne ist, dass man in den letzten Tagen vor der Geburt auch Zeit dafür hat.

Der Countdown läuft

Der Countdown läuft

Fotos: © Me Supermom

So steht im Wohnzimmer bereits eine Federwiege, ich habe viel zu viele Klamotten, die bereits gewaschen im Schrank liegen und auch eine Babywanne steht im Bad bereit. Ebenso habe ich vorsorglich Schnuller, Fläschchen, eine Milchpumpe und einen Sterilisator besorgt. Die Option, dass der Mann auch mal das Baby füttern kann, finde ich einfach prima und das klappte sehr gut bei unseren Kindern.

Bei aller Vorfreude sollten die letzten Tage auch zur Erholung und Entspannung genutzt werden. Vielleicht wäre eine Mani- und Pediküre eine gute Idee. Andere entspannt das Kochen. So kann man prima für die Wochenbettzeit vorkochen und Mahlzeiten einfrieren. Der Bauch ist eh im Weg, große Unternehmungen strengen wahrscheinlich an und langsam weicht die Angst vor der Geburt der Vorfreude aufs Baby. Diese Zeit sollte genossen werden. Noch einmal die Tritte spüren, am Babybett stehen und sich fragen, wie das Baby wohl aussehen wird, noch einmal das Lieblingsrestaurant besuchen, einen kleinen Spaziergang unternehmen und ausgiebigen Mittagschlaf halten. Der Countdown läuft.

 

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