Der Hype um Instagram-Moms

Alles Schein, oder doch ein fetter Motivationsschub?

03.Sep 2018
Deutsch

Was wir auf allen Social-Media Plattformen sehen, ist doch, dass sich jeder gerne von der Schokoladenseite zeigt. Instagram ist da sicher keine Ausnahme. Ausgerechnet da zeigen sich seit einer geraumen Weile sehr erfolgreich Jungmamis unter den Hashtags #instamom mit Millionen von Beiträgen. Warum denn auch nicht die schönsten Erinnerungen mit der Welt teilen? Tja, es regnet darüber auch Kritik und wenn die von den Papas kommt, dann sitzt sie auch so richtig. Immerhin ist er der Beschützer und weiß ganz genau, dass hinter dem schönen Schein der schicken und immer-fröhlichen Urlaubsfotos eine Realität steckt, die nicht ständig super und dufte ist. Ja, auch Vater sein hat seine Schattenseiten. Und ein gewisser Druck entsteht dann, wenn sich gut situierte stay-at-home Moms online perfekt in Szene setzen, und in Sachen Stil beim alltäglichen Familienleben den Ton angeben. Müssen da alle anderen mithalten? Sollst du als Papa oder Mama die aktuellen Hypes ernst nehmen, oder es doch lieber sein lassen und auf die Trends der Stunde pfeifen?
 

Der Hype um Instagram-Moms
Foto: Shutterstock

Gute Frage: Stil hat man oder eben nicht?

Ob Stil ein Ding der Unmöglichkeit ist oder nicht, entscheidet wohl jeder für sich selbst. Aber eine schlanke Geldbörse gibt dabei allemal den Ton an. Und natürlich auch das jeweilige Zeitmanagement. Nachdem Mamas in der ersten Babyzeit manchmal die Decke auf den Kopf fällt, machen sie sich nun online auf die Suche nach Verbündeten, aber auch nach Stil-Ikonen. Vielleicht der natürliche Drang, sich zumindest virtuell dem großen Mama-„Rudel“ anzuschließen? 

Waren früher fast ausschließlich Influencer aus Boulevardblättern und Fachzeitschriften gefragt, wird heute via Social-Media die Augenhöhe gesucht. Das geschieht aber bitte auch bei jenen Super-Dads, die sich engagiert um ihre Sprösslinge kümmern – und zum Beispiel die Väterzeit in Anspruch nehmen. Bei Papas gibt es ja genauso einen Zuwachs an Family-Bloggern. Und sogar den nicht sehr überraschenden, aber hippen Instagram-Hashtag #instadad. Eine reichliche Portion an Marketing und optischer Glamour gehören da mittlerweile dazu. 

Eines ist sicher: Instagram-Moms sind zurzeit auf dem Sektor Trendsetting exponentiell erfolgreicher. Speziell wenn es um die coolsten Looks für Mamas und Babys geht. Verkauft wird dabei ein Lebensgefühl, das sich langsam aber sicher herzlich wenig von Hochglanzzeitschriften unterscheidet. Klarerweise transportieren die sozialen Netzwerke nun auch den Blick in das Alltagsleben anerkannter Stars viel individueller. Blenden und Scheinwelt inklusive.

Immerhin bleibt Stil aber nicht mehr ausschließlich in den Rängen von Promis stecken. Mit dem richtigen Riecher für Kursänderungen bei Fashion & Design, und mit guten Ideen kommen jetzt jede Mama zum Zug. 

 

Fazit: hol´ dir deine Inspiration und Motivation

Auf alle Fälle kannst du dich von Instagram, Pinterest & Co. täglich aufs Neue inspirieren lassen. Da findest du tolle Tipps und vielleicht die Motivation, selbst kreativ zu werden, zu bloggen, oder neue Looks & Styles auszuprobieren. Echtes Sharing unter Peers lohnt sich einfach – und macht Spaß! Aber wenn du absolut keine Lust auf DIY Neuheiten hast, oder dir sämtliche Lifestyle-Glücksprinzipien egal sind, so ist zweifellos zumindest ein gewisser Unterhaltungsfaktor in den neuen Hypes enthalten. Ist doch gut so! 

 

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