Der „Vorher-Während-Nachher – Körper“

Blog- Gastartikel Stadt Land Mama

28.Aug 2016
Deutsch

Heute widmet sich Katharina vom Blog Stadt, Land Mama einem Thema, das wir alle nur zu gut kennen: zu kleine Triangel Bikinis und Körperveränderungen während der Schwangerschaft.

Der „Vorher-Während-Nachher – Körper“

Foto: Shutterstock 

Das Gemeinste am Sommer sind diese kleinen Triangel-Bikinis. Nicht, dass ich welche im Schrank hätte. Nein, ich sehe sie nur auf Werbeplakaten, in Zeitschriften und eben leider auch ab und zu in Natura an 20-Jährigen Studentinnen. Dann gucke ich an mir herunter und kann nicht leugnen, dass zwei Schwangerschaften ihre Spuren hinterlassen haben. Was ja auch völlig ok ist. Wir Mütter wissen dafür etwas, was 20-Jährige Models in Mikro-Bikinis nicht wissen. Wir haben erlebt, welche Wunder unser Körper vollbringen kann. Dass er viel stärker ist, als wir manchmal denken. Dass wir ein oder mehrere Kinder geboren und genährt haben. Das sind Erfahrungen, für die ich jederzeit jeden Bikini eintauschen würde. Aber...man muss auch ehrlich sein. An die körperlichen Veränderungen während der Schwangerschaft und der Stillzeit muss frau sich auch erstmal gewöhnen. Denn da passieren mitunter schon lustige, merkwürdige Dinge. In meinem Freundeskreis stecken gerade mehrere Schwangere in diesem Verwandlungsprozess. Hier meine Lieblingsaussagen:

 

„Ich hatte mal eine hübsche Hand voll und jetzt schnalle ich mir Zelte vor den Busen“

(Freundin H., nachdem ihr die Verkäuferin einen BH in Größe 85 E in die Umkleidekabine gereicht hatte).

 

„Meine Beine und Hintern waren ja noch nie meine Paradedisziplin, aber jetzt sind sie eine einzige Vollkatastrophe“.

(Freundin I. bei 15 Kilo plus im 7. Monat)

 

„Es ist animalisch. Ich bin eine Milchkuh“

(Freundin A., nachdem sie entdeckt hat, dass sie schon vier Wochen vor der Geburt Muttermilch produziert)

 

„Sex in meinem Zustand ist absolut entwürdigend“

(Freundin R. auf den Rat ihrer Frauenärztin, durch Sex die überfällige Geburt anzuschieben)

 

Und in einer Frauenzeitung stand kürzlich noch dieser schöne Satz:

„Hilfe, ich trage immer noch meine Umstandshosen. Mein Sohn ist sechs.“

 

Sende diese Seite an einen Freund