Der Windelinhalt

Wie sollte der Stuhlgang wann aussehen?

13.Sep 2016
Deutsch

Alle Eltern beschäftigen sich früher oder später mit dem Inhalt der Windeln ihres Babys. Denn ja, das was wir dort vorfinden, sieht ganz anders aus, als das uns Bekannte. Noch dazu verändert es sich im Laufe der Zeit. Von Neugeborenem über das Still- oder Flaschenbaby bis zum Beikostkind durchläuft auch der Stuhlgang einen Wandel. Solange der Stuhlgang aber weich ist, und das Kind zufrieden scheint und dabei nicht zu stark drücken muss, spielt die Häufigkeit keine wesentliche Rolle. Es kann durchaus auch mal einen Tag ohne Stuhlgang geben, dann wieder welche mit mehrmaligem. 

Der Windelinhalt

Foto: Shutterstock

Beim Neugeborenen findet ihr das sogenannte Mekonium oder Kindspech in der Windel vor. Das ist eine zähe, grün-schwarze Flüssigkeit, die sich nur schwer abwischen lässt. Dies ist aber durchaus beruhigend, denn es zeigt, dass der Darm eures Kleinen wunderbar funktioniert. Schon nach ein paar Tagen ist das ganze Kindspech, das sich während der Schwangerschaft im Darm gebildet hat, ausgeschieden und die Farbe des Stuhls wird zunächst bräunlich-grün mit einer lockeren, breiigen Konsistenz, bevor die Sache dann gelblich wird.

Der Windelinhalt

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Generell unterscheidet sich der Stuhl von Still- und Flaschenbabys sehr. Bei Stillbabys ist dieser wesentlich heller, gelb oder senfgelb, riecht süßlich und ist breiig-bröckelig oder wie geronnene Milch.

Bei Flaschenbabys findet ihr hellgelbe bis gelbbraune Inhalte vor. Zudem ist der Stuhl stärker geformt als bei gestillten Babys und der Geruch ist säuerlich, aber aromatisch, nicht streng.

Beikostbabys zeigen einen sehr veränderten Windelinhalt. Der Kot wird dicker und dunkler und riecht auch richtig streng.

Normalerweise verrichten Flaschenbabys ihren Stuhl nur einmal pro Tag, dafür in größerer Menge, Stillbabys hingegen öfters und weniger.

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Falls euer Baby Verdauungsprobleme hat, wenn es zum Beispiel vor lauter drücken rot anläuft oder der Kot hart und kugelartig und der Bauch hart ist, sprecht jedenfalls mit eurem Kinderarzt darüber oder fragt eine Hebamme. Auch bei allen anderen Abweichungen, die euch entweder komisch vorkommen oder bei denen ihr unsicher seid, lasst euch lieber mal beraten. Aber bereits nach kurzer Zeit bekommt ihr sowieso ein Gefühl dafür, was ein normaler Windelinhalt ist.

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