Die 3 besten Tipps zur Beruhigung bei Gewitter

So verschwindet der Schrecken deines Babys im Nu

24.Jun 2019
Deutsch

Wer kennt das nicht, dieses mulmige Gefühl im Bauch, wenn es draußen stürmt und der Donner lautstark grollt? Pitsch patsch prasselt der Regen lautstark über das Dach. Sturzbäche malen unentwegt Wasserrinnsale über die Fenstergläser. Hier und da ein blitzartiges Wetterleuchten, schon fühlt man sich den Naturgewalten völlig ausgeliefert. 

Die 3 besten Tipps zur Beruhigung bei Gewitter

Foto: Shutterstock

Tatsächlich handelt es sich um eine Urangst. Jenes beunruhigende Kribbeln, das wohl jeder kennt, ist eine Erinnerung. An einen tief verankerten Fluchtimpuls, der uns vor Gefahren schützen will. Immerhin gab es einst in freier Wildbahn zahlreiche Risiken. Zuhause in den gemütlichen vier Wänden ist dem selbstverständlich nicht so. Überhaupt gibt es Schlaftypen, auf die ein deftiges Gewitter sogar beruhigend wirkt. Vielleicht zählt dein Baby sogar dazu. Die Chance darauf ist vor allem dann groß, wenn du selbst Gelassenheit verbreitest. Auf zahlreichen „White Noise“-Apps findest du übrigens auch verschiedenste Naturgeräusche wie das von fegendem Sturm, um dein Baby in den Schlaf zu führen. Dennoch kann es später sobald die aufmerksame Beobachtung des Kindes hinzukommt, zu unerwarteten Ängsten und Gefühlsausbrüchen kommen, die du ernst nehmen solltest.

Hier unsere bewährtesten Tipps für den Umgang mit Bange und Muffensausen bei deinem aufgebrachten kleinen Spross:
 

1. Das Kleine im Arm wiegen

Schaukeln und wiegen hat einen therapeutischen Effekt. Das Gefühl gehalten zu werden, verbunden mit Schwerelosigkeit, erinnert an den Schutz im Mutterbauch. Oft genügt es, wenn du dabei ein wenig auf und ab gehst oder dich gemeinsam mit deinem Baby in einer kuscheligen Hängematte schwingen lässt. Bleibt der erwünschte Effekt aus, kann trotz Schlechtwetter ebenfalls ein Spaziergang mit dem Buggy Wunder wirken. Eventuell in Verbindung mit einem entspannten Aufenthalt im Eltern-Kind-Café!
 

2. Miteinander das Naturschauspiel beobachten

Wacht dein Liebling nachts unerwartet auf und schreit, nimmt ein promptes Aufdecken der Ursache in vielen Fällen den ersten Schrecken. Die Bedrohung schwindet meistens schnell, wenn du spielerisch damit umgehst, und das Unwetter zur Inspiration für phantasievolle Erzählungen wird. Keinesfalls solltest du eine Gruselgeschichte daraus machen. Beobachtet gemeinsam (mit dem nötigen Abstand zum Geschehen) ganz einfach mal die Vorgänge.  Sätze wie „Schau mal, der Himmel weint!“, oder „Hey, was tönt denn da so lautstark?“, „Mensch, die Wolken rumoren heute aber heftig!“ lenken dein verängstigtes Kind bestimmt ab.

In den meisten Fällen hilft auch das Vorlesen altersgerechter Geschichten, die zum Thema passen, Ängste zu bewältigen.
 

3.  Ein Trostspender muss her!

Was die Beruhigung angeht, ist die Stütze der Eltern wirklich wichtig. Aber ganz ohne Lieblingskuscheltier und Schnuller geht es eben auch nicht immer. Teddy Trösterlein kann schließlich zum unverzichtbarem, vertrauten Begleiter werden, und das Saugen an einem Schnuller sorgt oft zusätzlich für Entspannung!
Wichtig ist in diesen Situationen einfach, dass deinem Baby rundum Geborgenheit vermittelt wird.

 

Auch unsere Facebook-Community hat sich schon oft über das Thema „Wie beruhige ich mein Baby am besten“ ausgetauscht. Mehr über die persönlichen Erfahrungswerte erfährst du in diesem Artikel.

Sende diese Seite an einen Freund