Die 5 spannendsten Fragen zur Kita Eingewöhnung

Blog Gastartikel Die kleine Botin

31.Okt 2017
Deutsch

Auch bei deinem Nachwuchs steht in absehbarer Zeit die Kita Eingewöhnung oder der Kindergarten Start an? Und du blickst diesem Ereignis mit gemischten Gefühlen entgegen? Unsere Gastbloggerin Daniela von Die Kleine Botin verrät uns ein paar Tipps wie der Start in einen neuen Lebensabschnitt gewiss gelingt.

 Die 5 spannendsten Fragen zur Kita Eingewöhnung

Fotos: © Die Kleine Botin

Nach etwa 1 bis 3 Jahren daheim bei den Eltern ist es für die meisten Kleinkinder soweit: Ihr täglicher Raum wird erweitert und die Kinderkrippe oder der Kindergarten wird ein Ort für mehrere Stunden. Das vielverwendete Wort „Fremdbetreuung“ ist recht ungut gewählt, weil im Optimalfall sind die Betreuungspersonen und PädagogInnen dem Kind nach einer behutsamen und begleiteten Eingewöhnungsphase nicht mehr fremd.

Die 5 spannendsten Fragen rund um Kita Eingewöhnung und Kindergarten-Start:

Wie lang dauert die Eingewöhnung?

Das ist individuell und vom Kind abhängig. Mach Dir keine fixen Termine aus in dieser Zeit und nimm Dir mindestens zwei bis vier Wochen Zeit für Dich und Dein Kind. Je besser der Start gelingt, desto sicherer und geborgener fühlt sich das Kind.

Wie kann ich den Abschied erleichtern?

Der Abschied und die Traurigkeit zulassen, begleiten, mit Worten beschreiben, verstehen und da sein. Es hängt vom Kind ab und ist nicht jeden Tag gleich. In manchen Familien hilft es gut, den Papa übernehmen zu lassen. Es heisst nicht, dass es Kindern, die beim Abschied weinen, nicht gefällt. In diesem Fall kann es helfen, viel mit dem Kind zu reden und sich auf eine fixe Zeit zu einigen, wann es wieder geholt wird: „NACH DEM ESSEN“ „NACH DEM GARTEN“ – dann weiß das Kind, wann die Mama kommt. Wichtig: Sich auch daran halten, bzw. es dem Kind schon am Tag davor oder am Morgen zu sagen, wenn es mal später wird.

Was, wenn sich mein Kind abgeschoben fühlt?

Es ist kein Abschieben, wenn das Kind in die Krippe oder Kita gebracht wird! Kinder lernen unter Kindern am besten, sich in der Gesellschaft zu bewegen, ihre Meinung zu vertreten und auch mit den Gefühlen und Wünschen anderer Menschen umzugehen, sie lernen dabei, wie Kind-sein geht.

Warum weint mein Kind daheim jetzt oft?

Daheim ist ein sicherer Ort, oft kommen dann nach dem Kindergarten oder nach besonders aufregenden Situationen die großen Gefühle. Lass es kommen und sei da. Benenne mit dem Kind die Gefühle: „Du fühlst Dich traurig und musst weinen.“ „Du bist müde.“ Diese Gefühle sind wie Wolken und Kinder lernen damit umzugehen, wenn sie da sein dürfen. Keinesfalls kleinreden oder negieren.

Warum will das Kind plötzlich nicht mehr hin?

Du hast geglaubt, alles ist ok, mehrere Tage waren richtig gut und einfach und dann das: Das Kind weint, will keinesfalls in den Kindergarten und klammert sich traurig an. Lass es zu, wenn es die Zeit erlaubt! Two Steps forward – one Step back könnte man sagen. Es sind gewaltige Entwicklungsschritte, die ein Kleinkind zwischen 2 und 4 Jahren macht und wenn es mal eine Pause oder mehr von Mama braucht, dann soll es das auch bekommen. Nicht selten lernen Kinder in unsicheren Phasen gerade mehr sprechen, eine neue Art sich zu Bewegen und gehen dann sichtlich gestärkt und im wahrsten Sinne des Wortes GRÖSSER heraus!

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