Die ideale Babymatratze - Tipps zum Kauf

Babyschlaf: So findest du die richtige Schlafunterlage für dein Kind

19.Jul 2017
Deutsch

Kinder schlafen lange und viel. Neben einem passenden Bett und der richtigen Zimmertemperatur ist für tiefen und erholsamen Babyschlaf auch eine gute Schlafunterlage unerlässlich. Doch wie finde ich die ideale Babymatratze? Was gilt es zu beachten? Wann ist eine Matratze fürs Babybett qualitativ hochwertig? Wir verraten es dir.  

 

Die ideale Babymatratze - Tipps zum Kauf Fotos: Shutterstock

 

Das A und O: Achte auf Qualitätszertifizierungen!

Babys und Klein­kinder brauchen eine Matratze, die sie beim Schlafen gut abstützt, einiges aushält und keine Schad­stoffe ausdünstet. Entsprechende Zertifizierungen gewährleisten durch Labor-Tests die Qualitätssicherheit der Matratze. Sie sollen vor allem natürlich gewährleisten, dass Säuglinge beim Schlaf keinerlei Beeinträchtigungen ausgesetzt sind. Ausführliche Testberichte liefern Öko-Test und Stiftung Warentest. Testsieger sind dabei meist Matratzen aus Naturfasern wie Kokos und Naturlatex. Aber auch Matratzen aus reiner Baumwolle werden empfohlen.

Eine qualitativ hochwertige Babymatratze sollte ...

1. atmungsaktiv sein.

2.  ausschließlich aus schadstofffreien Materialien bestehen.

3.  nicht zu weich, also fest im Kern sein.

4. eine gute Luftzirkulation haben, die vor allem im Kopfbereich einen ausreichenden Gasaustausch ermöglicht (ein Zirkulieren von zu viel CO² kann zu Atmungsstörungen beim Baby führen).

5. einen waschbaren Bezug haben.

Die ideale Babymatratze - Tipps zum Kauf

 

Zusätzlich sinnvolle Features einer guten Babymatratze:

1. eine offene Struktur des Matratzenkerns (Luftlöcher). Dadurch wird der Wärmeausgleich begünstigt.

2. ein Außenrand mit Trittschutz.

3. eine spezielle Babymatratzenhülle als Glas- und Brandschutz.

Übrigens: Liegezonen machen keinen Sinn, da die Wirbelsäule des Babys noch gekrümmt ist!

Es ist eher davon abzuraten, eine Babymatratze wiederzuverwenden. Warum? Matratzen, auf denen  zum Beispiel bereits Geschwisterkinder lagen können im Kern wegen der bereits ausgetretenen Körperflüssigkeiten von schädlichen Pilzen befallen sein. Pilzsporen befallen die Atmungsorgane des Babys, und können Allergien auslösen. Ein neuer Trend sind deshalb eingewobene Silberfäden in der Matratze und im Matratzenüberzug. Durch die antibakterielle Wirkung, soll eine Keimbildung verhindert werden. Diese positive Wirkung ist allerdings noch nicht wissenschaftlich bestätigt. Wenn ihr sicher gehen wollt, solltet ihr lieber eine neue Matratze shoppen. 

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