Die optimale Schlafbekleidung für das Baby

So schläft es sich am besten

04.Aug 2019
Deutsch

Die Devise lautet: weniger ist mehr! Denn Babys laufen bei zu warmer Schlafbekleidung Gefahr, sich schnell zu überhitzen. Sie reagieren zwar auf Unterkühlung indem sie dann in der Regel aufwachen, doch bei zu viel Hitze schlafen sie einfach weiter. In unserem Artikel erfährst du alles über die Nackenprobe, den Touch-Check-Test und welche Materialien sich am besten für die Kleidung deines kleinen Schatzes eignen.

Schlafendes Baby

Die bewährte Nackenprobe

Führe am besten vorsichtshalber, auch wenn das Kleine schläft, immer wieder mal die bewährte Nackenprobe durch, denn nur die Hände deines Nachwuchses zu checken, reicht nicht zuverlässig aus. Die Nackenprobe funktioniert ganz einfach und ist wirklich kinderleicht: Dazu einfach die eigene Hand in den Nacken des Babys legen. Wenn dieser feucht ist, dann schwitzt dein Kleiner. Das ist ein Anzeichen dafür, dass dem Kleinen zu viel Kleidung angezogen wurde. Ist der Nacken kalt, solltest du deinem Sprössling noch etwas Überziehen. Optimale Bekleidung erkennst du also daran, dass die Haut im Nacken weder feucht noch kalt ist.

In diesem Video ist alles rund um die richtige Bekleidung noch einmal genauer erklärt.
 

Der Touch-Test-Check

Außerdem kannst du den Touch-Test-Check zusätzlich am Bauch, der dabei nicht klamm oder klebrig sein darf, anwenden. Die sensible Haut deines Babys soll sich an diesen Körperstellen warm, aber nicht verschwitzt anfühlen. Ist das jedoch der Fall, ziehe ihm eine Kleidungsschicht aus und überprüfe sicherheitshalber etwas später nochmal die Lage.
 

Weitere Anzeichen

Weitere Anzeichen für Überhitzung sind ein schneller Atem, rote Bäckchen, Feuchtigkeit an der Kopfhaut, oder ein geröteter Hitzeausschlag.

Die Temperatur der Hände und Füße des Babys hingegen ist oft niedriger als der Rest des Körpers und sagt somit nichts Konkretes über dessen Zustand aus. Wie schon erwähnt: lieber die Nackenprobe oder den Touch-Check-Test durchführen, um auf Nummer sicher zu gehen.
 

Optimale Schlafbekleidung

Bei der Schlafbekleidung solltest du jedenfalls nicht auf die Jahreszeit, sondern auf die Raumtemperatur achten. Dabei liegt die optimale Temperatur im Schlafzimmer bei ungefähr 18 Grad. Befindet sich die ganze Familie an einem Ferienort, wo die Nächte richtig heiß werden, reicht für das Baby meist die Windel oder ein dünner Body aus Baumwolle aus. Noch besser ist dann sogar kühlende Seide. Grundsätzlich gilt, dass alle Pyjamas und Schlafanzüge atmungsaktiv sein sollten. Selbst an richtig kalten Tagen braucht das Baby keine wärmenden Kleidungsstücke wie eine Mütze oder Handschuhe bei der Nachtruhe.

Auf keinen Fall sollte eine heiße Wärmeflasche oder eine Heizdecke im Babybett landen. Und nicht zuletzt ist eine atmungsaktive, hochwertige Matratze wichtig.
 

Erholsamer Babyschlaf

Für einen erholsamen Babyschlaf ist dann natürlich auch noch auf eine sichere Schlafposition für deinen Liebling zu achten. Denn auch für die Schlafumgebung gibt es einige wichtige Sicherheitsregeln. Diese fordert zum Beispiel keine Kissen, Auflagen und Felle im Bett. Denn das Gesicht des Babys soll nicht darin versinken. Insgesamt sollte es also, wie bereits in diesem Artikel genau erläutert, keinesfalls zu einem Wärmestau kommen. Deshalb gilt, je weniger an Ausstattung, umso besser für deinen kleinen Schatz.

Außerdem kannst du deinen Sprössling auch mit anderen Dingen beim Schlafen unterstützen. Zum Beispiel mit einem schönen Einschlafritual!
 

Foto: Shutterstock

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