Die Zeichensprache der Kindergebärden

Facts über Mimik und Gesten des Babys

10.März 2018
Deutsch

Neugeborene reagieren bereits unmittelbar nach der Geburt auf menschliche Stimmen. Sogar viel eher, als auf andere Umgebungsgeräusche. Und auch das Gesicht eines Menschen wird vom Baby deutlich intensiver angesehen, als Gegenstände.

Die Zeichensprache der Kindergebärden

Foto: Shutterstock

Das Baby beginnt nach und nach sein Gegenüber zu imitieren. Durch den Ausdruck von Signalen, wie Weinen oder Lachen, vermittelt das kleine Kraftbündel schon früh seine Gefühle. Diese Ausdrucksweise ist bei manchen Babys unglaublich vielseitig und faszinierend.

Im Grunde ahmen Babys die Mimik ihrer Eltern nach. Ein Stirnrunzeln bedeutet deshalb nicht unbedingt üble Laune. Je besser das Kleine deine verschiedenen Gesichtsausdrücke erkennen und interpretieren kann, desto schneller lernt es, selbst durch Mimik und Gesten zu kommunizieren. Wenn Mama oder Papa nach einem bestimmten Verhalten erfreut lachen, versteht ihr Baby das als Aufmunterung und Lob.

Dein Baby begreift zunehmend, was es mit den verschiedenen Ausdrücken der Erwachsenen auf sich hat. Es reagiert unmittelbar darauf. Dein Kleines findet beispielsweise Gegenstände spannend, die von dir erstaunt angeschaut wurden. Es greift womöglich sogar danach.

Möchte dein Baby mit dir Kontakt aufnehmen, beginnt es mit den Beinen zu strampeln, und sucht den Blickkontakt zu dir. Erreicht das Baby dadurch nicht was es will -  weil du seine Geste nicht verstehst - reagiert es mit Weinen.

Wenn du es mit plötzlichen Geräuschen oder Dingen überraschst, bekommt das Baby Angst und verbirgt sein Gesicht zum Beispiel hinter den Händen. Es möchte der Situation ausweichen. 

Sende diese Seite an einen Freund