Die Zeit nach der Geburt eines Geschwisterkindes

Blog Gastartikel: Die kleine Botin

17.Mai 2019
Deutsch

Gastbloggerin Daniela von Die kleine Botin berichtet über die ersten Tage und Wochen als 2fach Mama. Nach der Geburt musste sich alles neu ausrichten und die Familie ihre Mitte finden.

Die Zeit nach der Geburt eines Geschwisterkindes

Tatsächlich hat mich die erste Zeit nach der Geburt, diese sensiblen Tage und Wochen des Neubeginns, lange beschäftigt. Wenn man das erste Mal schwanger ist, dann sind Ruhephasen, Pausen und viel Achtsamkeit und Zeit für sich recht einfach in den Alltag zu integrieren. Auch die Zeit nach der Geburt bietet viele Möglichkeiten zumindest tagsüber zu schlafen oder sich einfach zusammen mit dem Baby hinzulegen.
 

Wie ist das aber, wenn du schon ein kleines Kind hast?

Ich habe viel mit anderen Mamas gesprochen und mir die Erfahrungen meiner Freundinnen angehört.... da gingen die Meinungen und Erlebnisse ganz schön auseinander! Aber eines war klar: Ganz easy wird es nicht.

In den letzten Wochen der Schwangerschaft habe ich dann viel mit meiner „Großen“ gesprochen, sie war zu dem Zeitpunkt fast 3 Jahre alt und wollte auch viel über die Baby-Schwester wissen. Wir haben zusammen die Wickelkommode eingeräumt und auch die ersten kleinen, weichen Kuscheltiere hat sie selbst ins Bettchen gesetzt.
 

Endlich war sie dann da, die kleine Schwester und wurde noch am selben Tag freudig begrüßt!

Nach weiteren vier oder fünf Tagen und rauen Nächten war uns dann allen klar, dass sie für immer bleibt... 

Ich hatte Glück und das Stillen klappte gleich gut, also habe ich die ohnehin nicht enden wollenden Stillphasen des Babys dazu genutzt, der großen Schwester viel vorzulesen, zu spielen und einfache Sachen zu basteln. Wir hatten ein richtiges Lager neben der Couch. So bekam sie wirklich viel Aufmerksamkeit. Das fand sie toll und wollte, dass ich immer stille...!

So habe ich es recht einfach geschafft, die Stillzeiten positiv zu besetzen. Sie tat uns schließlich allen gut. Manchmal sind wir dann einfach alle drei auf der Couch eingeschlafen.
 

Ich habe schon rechtzeitig für genug Essen gesorgt:

In den letzten Wochen der Schwangerschaft habe ich die doppelte Menge der Rezepte gekocht und die Reste eingefroren. Oma hat auch manchmal für uns gekocht und es gab nährende Hühnersuppe, Lasagne und Fleischbällchen.
 

Zusammenfassend meine Tipps fürs Wochenbett:

  • Sprich mit dem Kind darüber, dass alles neu sein wird!
  • Sorge vor, dass „schnelles“ Essen da ist, oder bestelle es!
  • Kümmere dich nicht um den Haushalt, der läuft nicht weg!
  • Lass dich von der Familie verwöhnen!

Und das habe ich übrigens auch schon in der letzten Zeit der Schwangerschaft so gemacht – Mehr dazu erfährst du in meinem Gastartikel „Wellness für Schwangere“

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