Die zweite Schwangerschaft – been there, done that?

5 Tipps, um auch das zweite Mal als etwas ganz Besonders zu erleben

16.Jul 2019
Deutsch

Moana vom Blog Miss Broccoli schreibt heute über die Unterschiede zwischen ihren beiden Schwangerschaften und verrät dir ihre 5 Tipps, wie du die zweite Schwangerschaft genauso genießen kannst wie die erste.

Frau mit Babybauch

Foto: Miss Broccoli

Ganz ehrlich? Oft frage ich mich, wie andere Mütter mit mehreren Kindern die ganze Organisation, die hinter dem Mama-Sein steckt auf die Reihe bekommen.
Für mich war die Zeit mit meinem ersten Kind etwas ganz Besonderes. Sie war richtig entspannt und ich konnte mich voll und ganz auf mein Neugeborenes konzentrieren. Immerhin hatte ich ja auch nur ein Maul zu Füttern und nur die halbe Anzahl an Windeln zu Wechseln. Mit zwei Kindern hat das Ganze dann völlig anders ausgesehen – und angefangen hat das sogar schon in der Schwangerschaft.
 

Die erste Schwangerschaft erlebte ich mit der rosaroten Brille…

In der ersten Schwangerschaft hatte ich im Nachhinein betrachtet sehr viel Zeit, obwohl ich Sport machte, Freunde traf und arbeitete. Ich nahm mir jeden Tag Zeit, meinen Bauch einzuölen, mit dem Baby zu sprechen und kannte alle Fakten rund um das Thema Schwangerschaft. Abends hielt ich eine Musikdose an meinem Bauch, machte Schwangerschaftsyoga und besuchte sogar einen vierteiligen Geburtsvorbereitungskurs. Ich lebte in einer Blase, in welcher einfach alles perfekt schien, dank meiner rosaroten Brille, die ich damals wohl aufgesetzt hatte.
 

…doch in der zweiten Schwangerschaft hatte ich deutlich weniger Zeit für Träumereien.

Bei der zweiten Schwangerschaft sah es dann ganz anders aus. Ich hatte ja alles bereits einmal durchgemacht, wozu sollte ich mich also großartig vorbereiten, dachte ich. Außerdem hatte ich wirklich keine Zeit mehr für Musikdosen und Yoga. Viel mehr organisierte ich die Kita- und Großeltern-Tage, traf andere Mütter und ging ins Baby-Schwimmen. Ein bisschen Gesang bekam das ungeborene Zweite wohl mit, aber auch nur wenn ich den Großen abends ins Bett brachte. Für das Einölen am Morgen war keine Zeit mehr. Dennoch kam es mir zumindest abends meistens doch noch in den Sinn. Schließlich wollte ich auch dieses Mal Schwangerschaftsstreifen, so gut es ging, vermeiden. Aber zusätzlich Yoga und Sport zu machen, stand leider nicht zur Debatte. Ich hatte Glück, dass ich keinen Arztbesuch verpasste, mich früh genug im Spital anmeldete und rechtzeitig eine Hebamme fand.

Und dann stand auch schon der zweite Geburtsvorbereitungskurs vor der Tür. Die Begeisterung des Papas hielt sich dabei in Grenzen. Also entschloss ich kurzerhand, diesen diesmal alleine zu bewerkstelligen. Zum Glück entschied ich mich für einen Hypnobirthingkurs. Denn etwas Neues zu lernen tat mir gut, aber für die Übungen zu Hause, hatte ich nur wenig Zeit. Trotzdem hat mir der Kurs geholfen, mir zum einen etwas Ich-Zeit zu nehmen und zum anderen natürlich auch, mich auf die nächste Geburt einzustellen.
 

Hier also meine 5 Tipps, sodass auch du das zweite Mal in schöner Erinnerung behältst:
 

1) Nimm dir Zeit für dich – denn bald wirst du gar keine mehr haben!

2) Überlege dir, wieder einen Geburtsvorbereitungskurs zu machen – man lernt schließlich nie aus!

3) Melde dich für Schwangerschaftsyoga oder Pilates an – dein Körper wird es dir danken!

4) Binde deinen Partner mit ein – so hat er die Chance, dich zu entlasten!

5) Lege dich einmal am Tag kurz hin – das ist wichtig, um wieder Energie zu tanken!
 

Wenn dich außerdem interessiert, wie ich meine zweite Schwangerschaft am Anfang geheim hielt, kannst du das gerne in diesem Artikel von mir nachlesen!

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