Dinge, die dir niemand erklären kann, bevor du selber Kinder hast

Kannst du dich überhaupt auf ein Kind vorbereiten?

24.Feb 2018
Deutsch

Keine Frage: gar nichts tun ist natürlich ein Ding der Unmöglichkeit. Es gibt unzählige Checklisten, die dir den Nestbau und die Vorbereitung auf das erste Kind ungemein erleichtern können. Aber wie es schon viele Bald-Eltern vor dir erfahren haben, ist das größte Hindernis der Stress, den man sich währenddessen macht! Einige Vorbereitungen machen natürlich Sinn, wie zum Beispiel die Hebammensuche. Eine Erstausstattung muss selbstverständlich auch da sein. Aber im Grunde umfasst das Eltern sein viel mehr als nur das bloße Rackern für das perfekte Setting.

Dinge, die dir niemand erklären kann, bevor du selber Kinder hast

Foto: Shutterstock

Egal, wieviel du bisher gelesen, gesehen oder getan hast – es wird immer etwas geben, woran du nicht gedacht hast. Situationen, die dich kalt erwischen oder die Anschaffung von Dingen, die sich nach der Ankunft deines Sprösslings als völlig unnötig erweisen. Deshalb freunde dich schon mal mit dem Gedanken an, dass du dich nicht auf alles vorbereiten kannst. Aber das Schöne daran ist, dass du dein Kind selbst nach tausend Tagen Unordnung, schlaflosen Nächten und im schlimmsten Moment eines tobenden Trotzanfalls immer über alles lieben wirst. Und das ist jede Mühe wert!
 

  1. Vor der Ankunft des Babys
    Manche der Schreckensmeldungen, die einen hektischen und erschöpfenden Tagesablauf von Jungeltern beschreiben, sind richtig fies. Je nach deinen bisherigen Lebensgewohnheiten muss es nicht bedeuten, dass die Umstellung auf den Babyalltag einer plötzlichen Gefangenschaft gleichen wird. Lass´ dich also, wenn du schwanger bist nicht davon beeindrucken, wenn es heißt, dass du dir aus Zeitmangel nie mehr die Fußnägel lackieren kannst. Das ist alles nur eine Frage der Organisation. Natürlich wird es Tage geben, wo du froh sein wirst, aus dem Pyjama rauszukommen. Und den Schlafmangel, vor dem alle eindringlich warnen, musst du einfach auf dich zukommen lassen. Vorausschlafen geht schließlich leider nicht.

  2. Wenn das Baby da ist
    Ja, es ist wahr. In den ersten Wochen nach der Geburt muss sich erst mal alles einpendeln. Das Gefühl von Hilflosigkeit kann schrecklich sein, wenn das Baby weint und nichts zu helfen scheint. Aber sobald du das Eigenleben deines Kleinen verstehst und seine Signale richtig deutest, ist die erste große Hürde genommen. Manche Dinge über das Mama sein kannst du einfach erst wissen, wenn das Baby einige Wochen in deinen Armen gelegen hat.

  3. Vom Baby zum Kleinkind
    Was sich anfangs nur langsam und häppchenweise von Meilenstein zu Meilenstein geangelt hatte, geht nun in der Entwicklung rasant voran. Dass es Babys gibt, die nichts lieber tun, als deine Frisur zu zerfledern und an deinem Haar zu zerren, weißt du erst jetzt. Niemand sagt dir vorher, wie lange es dauern kann, bis so ein kleiner Mensch der Witterung entsprechend angezogen ist. Vor allem dann, wenn das erlesene Lieblingsteil im Waschkorb liegt und es zu einer totalen Anziehverweigerung kommt. Oder, dass ab einem Punkt der Buggy nur noch eine Kutsche für seltene Gelegenheiten ist, da dein Kleines ohnehin nur noch läuft. Dabei wirst du bei Regenwetter berücksichtigen, dass dein Schatz in wirklich jede Pfütze treten muss. Manche Kinder leider auch in jeden Hundehaufen. Jetzt weißt du, dass dein Terminplaner mit Kindergeburtstagen überfüllt ist und du dich vor Partys kaum retten kannst. Oder wie sehr dein Herz berührt ist, wenn der Papa mit dem kleinen Schatz herumalbert. 

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