Du bist Papa in spe und bereits ständig müde?

Tipps zum Abschalten und Ausschlafen

28.Nov 2018
Deutsch

Die gute Nachricht ist: du wirst Vater!
Mitten im Job und dein Schatz ist schwanger – für dich als Papa in spe eine echte Herausforderung. Abgehetzt rennst du durch´s Leben und tja, das mit dem Durchschlafen ist Vergangenheit. Denn die werdende Mama ist vielleicht schon zu Beginn geplagt von Übelkeits-Attacken. Und später drückt das Baby auf die Blase. Nachts läuft sie alle halben Stunden mal pinkeln und reißt dich möglicherweise aus dem Schlaf. Mit lähmender Müdigkeit startet ihr gemeinsam in den Tag. Plötzlich seid ihr kein Paar mehr, sondern schon eine kleine Familie.

Du bist Papa in spe und bereits ständig müde?

Foto: Shuttertsock

Was dir bevorsteht: Ist das Baby erst mal da, wird es vermutlich weitergehen mit schlaflosen Nächten. Aber anstatt das Handtuch zu werfen, bedeutet das einfach, dass eine Umstellung ansteht. Denn nichts ist auf Dauer anstrengender und zermürbender als Schlafmangel.

Kleine Veränderungen deiner Lebensgewohnheiten können dir dabei helfen, dich wieder ausgeruht zu fühlen. Ist das nicht ein Lichtblick? Denn keinesfalls soll die Partnerschaft ausgerechnet jetzt in ein Spannungsfeld gelangen. Die bezaubernde Mama in spe braucht nämlich deine volle Aufmerksamkeit. Und auch das Baby spürt den Stress. Raffe dich darum auf und überlege dir, wie du wieder besser durchschlafen kannst. Wir haben eine Handvoll Infos und Ideen für dich!
 

Leichter Schlaf

Je nach persönlichen Umständen und beruflichen Leistungsphasen variiert die Ideallänge des Schlafes bei jedem Menschen. Im Schnitt sollten Erwachsene etwa sieben bis neun Stunden am Stück schlafen. Vier bis sechs Stunden unter der Woche und dafür am Wochenende mehr, gilt dabei nicht als ideal. Denn das führt über kurz oder lang zu einem Burn-Out.

Männer kommen dabei etwas besser durch die Nacht. Denn viele Frauen wachen schon bei leichten Geräuschen auf, speziell in der Schwangerschaft. Mit ein Grund, warum sie viel Nestwärme braucht und jetzt deinen Beschützerinstinkt besonders weckt. Genau an diesem Punkt kann es bei dir zur Überforderung kommen. Vor allem, wenn es zusätzlich Stress im Job gibt. Alles in allem kann das zu einer Reihe schlafloser Nächte führen.

Unser Tipp: Work-Life-Balance erfordert eine ausgeklügelte Strategie. Deshalb macht es Sinn dir zu überlegen, was du an Dingen für die kommenden Monate abbauen kannst. Wochenend-Einsätze reduzieren? Urlaubszeiten rund um den Geburtstermin planen? Hier ist dein brillanter Scharfsinn gefragt!
 

Tricks für´s gesundes Abschalten

  • Sport an der Frischluft und Balance in der Ernährung können den Nachtschlaf erheblich verbessern. Schwere Mahlzeiten und Alkohol sollten vor der Bettruhe ein No-Go sein.
     
  • Ab und an ein kurzes Powernapping ist für dich genauso ein Energizer wie
    für die Mama in spe. Denn übrigens: auch du hast womöglich Schwangerschaftssymptome!
     
  • Eine Stunde vor dem Schlafengehen solltest du dich von deinen technischen Geräten trennen. Optimal ist, alles vollkommen abzuschalten. Fernseher, Spielkonsole und auch dein Smartphone. Denn das helle Flimmern beeinflusst die Ausschüttung der Schlafhormone.
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