Durchschlafen – wie geht das?

3 Top Facts über den Babyschlaf

02.Mai 2019
Deutsch

Es gibt zig Attitüden zum Thema Babyschlaf. Ein Training müsse her, das Baby solle doch möglichst rasch lernen, wie das mit dem Schlafen geht, damit es im Nullkommanix durchschläft. Was dein Sprössling aber tatsächlich braucht, um sich vollkommen entspannen zu können, ist das Gefühl der Nestwärme, der zärtlichen Geborgenheit. Nur so kann dein Kleines unbekümmert in den Schlaf gleiten. Wie wichtig dabei das ungestörte Einschlafen ist, darüber sind sich Experten aus der Schlafforschung einig. Das Baby wächst und lernt ab dem Zeitpunkt seiner Entstehung, aber umso mehr nach der Geburt. Damit es die Erlebnisse des Tages richtig verarbeitet, braucht es viel Schlaf. Die Schlafphasen verteilen sich dabei über Tag und Nacht. Schon im Kugelbauch der Mama in spe. Nach der Geburt sind es dann bis zu 16 Stunden täglich. Mit zunehmenden Alter nimmt die komplette Dauer stetig ab. Schreibabys hingegen, scheinen jedoch nur schwer zu diesem Ergebnis zu kommen.

Durchschlafen – wie geht das?

Foto: MAM

Für Probleme beim Einschlafen gibt es ganz einfach mehrere Gründe. Damit das mit dem Babyschlaf besser klappt, solltest du diese auch kennen. Nur so schwindet der damit verbundene Stress. Für die Eltern und für das Baby!
 

#1 Der Schlaf-Rhythmus des Babys muss erst an den der Eltern angepasst werden

Im Babybauch konnte das heranwachsende Kind aufgrund der Bedingungen weich- geschützt-dunkel jederzeit seine Schlafphasen genießen. Sobald es im wahrsten Sinne des Wortes „das Licht der Welt“ erblickt, ist es mit neuen Bedingungen konfrontiert. Was als „schlafen lernen“ missverstanden wird, ist deshalb eigentlich ein behutsames Eingewöhnen an die neue Umgebung. Die optimalen Bedingungen dafür musst du als Mama oder Papa herstellen.

Tipp: Bereits in der Schwangerschaft macht es Sinn, wenn du einem festen Schlafrhythmus nachgehst, speziell im letzten Trimester. Die spätere Anpassung kann dadurch für das Baby (hoffentlich!) harmonischer ablaufen. Schreit das Baby jedoch häufig vor dem Zubettgehen, handelt es sich eventuell um Bauchkneifen (oder die gefürchteten Babykoliken) und sollte medizinisch abgeklärt werden.
 

#2 Jedes Kind hat andere Bedürfnisse beim Schlafen

Das bedeutet nicht, dass du dein Baby ständig tragen, wiegen und schaukeln sollst, damit es schläft. Für das Verarbeiten des Tagesgeschehens ist es besser, wenn das Kleine wach - und täglich im gleichen Rhythmus, mit wiederkehrenden Ritualen - zu Bett gebracht wird. Beispielsweise nach der ausgiebigen Mundhygiene. Ein fester Rahmen und Ablauf hilft dabei, dass sich das Baby sicher und geborgen fühlt.

Tipp: Pucken ist als Einschlafhilfe ein echtes Wundermittel. Dadurch wird nämlich der Moro-Reflex gebremst. Ein unkontrolliertes Zucken, dass das Baby aus dem Schlaf reißen kann. Die beste Puck-Methode verraten wir dir in unserem Video.
 

#3 Erholsamer Babyschlaf bei ruhiger, gedämpfter Stimmung

Obwohl es prinzipiell nicht um das Müdemachen deines kleinen Sonnenscheins geht, ist die Voraussetzung für ein gemütliches In-den-Schlaf-segeln die entsprechende Atmosphäre. Wichtig ist neben deiner ungeteilten Aufmerksamkeit, dass mögliche Störfaktoren ausgeklammert werden. Schlafräuber sind Dinge wie das Blaulicht des Smartphones, Lärm aus dem TV Gerät und ähnliche Dinge, die emotional aufregen.

Tipp: Am besten und sichersten ist es, wenn das Bett möglichst leer ist. Verzichte auf Spielsachen im Bettchen, die das Baby bespaßen sollen. Dadurch wird es nur aufgekratzt. Schlaf fördernde Dinge wie eine Aufzieh-Spieluhr sind okay, wenn sie dem Baby sanft signalisieren, dass nun die Zeit zum Schlafen gekommen ist.

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