Echte Kerle: Wickeln unter allen Umständen

So einfach geht´s auch ohne Wickelkommode

02.März 2018
Deutsch

Überall und schnell die Windeln zu wechseln kann ein Unterfangen sein, das frischgebackene Eltern ganz schön auf Trab hält. Aber keine Sorge, das wird im Eiltempo zur einer Selbstverständlichkeit. Denn dein Neugeborenes kann ja mehr als zehnmal täglich nass werden. Ihr habt also genügend Gelegenheiten und unzählige Versuche um die Sache zu perfektionieren. Und das Baby lernt dabei, dass zappeln das Unterfangen nur unnötig in die Länge zieht. Gehörig Eindruck schinden können Papas, die an den abwegigsten Plätzen ihren Sprössling wieder trockenlegen. Immerhin ist das Wickeln auch ein super Anlass für das Papa-Baby-Bonding. Richtig abenteuerlich wird es dabei, wenn kein Wickeltisch in der Nähe ist. Es kann aber durchaus auch sein, dass ihr zu Hause keinen Platz für eine Wickelkommode habt. Was also tun?

Echte Kerle: Wickeln unter allen Umständen

Foto: Shutterstock

Für den Fall der Fälle solltest du dich also gut vorbereiten. Denn das Wichtigste beim Wickeln ist immer die Sicherheit des Babys. Und das Zweitwichtigste ist das Back-up einer aufgefüllten Wickeltasche! Sollte es aber zu der aberwitzigen Situation kommen, in der die Tasche keinerlei Signale gab als du hektisch das Haus verlassen hattest, dann musst du wohl ein wenig improvisieren. Und Notfalls deinen Sweater opfern.
 

  1. Wickeln am Boden
    Der Boden zählt zu den sichersten Orten, um das Baby zu wickeln. In der eigenen Wohnung ist das auch logisch. Denn da ist alles was du brauchst sowieso griffbereit. Vermutlich hast du die Räume schon vor der Krabbelphase babysicher gemacht. Und mit einer Saugmatte als Unterlage kannst du das Geschäft sogar am Küchenboden erledigen. Allerdings ist zum Beispiel der Boden einer Männertoilette aus Hygienegründen definitiv nicht zu empfehlen. Doch leider gibt es für ambitionierte Papas an diesem Örtchen immer noch selten Wickelgelegenheiten. Da bleibt dir eine Suche nach dem idealen Platz nicht erspart. Achte dabei immer darauf, dass dein Kleines nicht nach Dingen, wie einer ungesicherten Steckdose oder dem Heißwasserhahn greifen kann. Ein neues Babyzubehör für unterwegs, das du mit Haken an jeder Tür befestigen kannst, ist die tragbare Wickel-Station „Baby Change-N-Go“.
  2. Wickeln im Auto
    „Kommt gar nicht in Frage!“ denkt sich an dieser Stelle vielleicht so mancher Papa. Aber je nach Situation lässt sich das manchmal nicht umgehen. Mit den nötigen Vorkehrungen kannst du ein Auslaufen der Windel auf den Autositz jedenfalls vermeiden. Zuerst musst du natürlich die volle Windel abziehen, den Popo saubermachen, und das Päckchen am besten gleich in einer Mülltüte verstauen. Wichtig: Setze dich dabei auf die Rückbank des Autos.

    Ein Trick bei Babys, die schon sitzen können, geht so:
    Lege eine frische Windel flach auf deinen Schoß. Darauf setzt du nun das Baby. Dabei immer den Rücken des Kleinen mit einer Hand oder dem Unterarm abstützen. Mit der anderen Hand ziehst du die beiden Seitenteile hoch, und schließt mit ein wenig rupfen den jeweiligen Klettverschluss an der Seite.

  3. Wickeln im Stehen
    Sobald sich dein Kleines fest auf beiden Beinen hält, kannst du es im Stehen wickeln. Dafür brauchst du ein wenig Überredungskunst und Geduld, denn die kleinen Wonneproppen laufen gerne davon, sobald sie nackig sind. Je nach Größe und Alter findest du im Drogeriemarkt Windeln, die du deinem Liebling wie ein Höschen anziehen kannst. Nach der Reinigung mit dem Feuchttuch einfach überziehen, und fertig ist der Windelpopo!
Sende diese Seite an einen Freund