Entspannungsfaktor: der liebevolle Papa in spe

So fühlst du dich sicher eingebettet

31.Okt 2018
Deutsch

Damit du dich während der Schwangerschaft richtig pudelwohl fühlst ist wichtig, dass die Umstände passen. Das bedeutet nicht, dass alles perfekt sein muss. Was aber in der Natur der Sache liegt ist dein Bedürfnis nach Nestwärme, um einen gewissen Entspannungsfaktor zu erreichen.

Entspannungsfaktor: der liebevolle Papa in spe

Foto: Shutterstock

Unsicherheiten entstehen durch die Erinnerung an frühere Erfahrungen, die dich schon mal aus der Bahn geworfen haben. Oder durch diffuse Furcht vor dem Unbekannten. Diese Dinge plötzlich auszuklammern, weil du nun ein Baby erwartest, kann in manchen Momenten ein richtiger Drahtseilakt sein.

Aber unbestimmte Gefühle gehören im Grunde dazu. Selbst wenn alle Voraussetzungen einwandfrei wären: widersprüchliche Stimmungen, Ängste und Unsicherheiten tauchen einfach aus heiterem Himmel auf. Denn sobald du schwanger bist wird dir klar, dass du nicht alles kontrollieren und planen kannst. Wer dir am besten dabei helfen kann dich trotzdem wohl zu fühlen, ist eindeutig der Papa in spe. Auch wenn er mitten in seinem eigenen Gefühlschaos steckt, kann er dein unerschütterlicher Fels-in-der-Brandung sein. Nach dem Motto: „Wir sitzen im selben Boot, und ich übernehme jetzt das Rudern!“ Diese Entlastung und Sicherheit sind buchstäblich, was du jetzt brauchst.

 

Stütze für Mama und Baby

Du kannst bei deinem Partner ganz gewiss nichts erzwingen. Doch unumstritten geht es nun neben deinen eigenen Basis-Bedürfnissen auch um das Wohl des Babys. Das bedeutet, dass dabei ein großes Stück Verantwortung zu bewältigen ist. Dieser Brocken sollte unbedingt aufgeteilt werden – und gerade deshalb sind die Väter von Anfang an so wichtig in ihrer Teilhabe. Nicht weil dabei ein unbequemes „heißes Stück Kohle“ hin und hergeschoben werden soll. Vielmehr geht es darum, die Summe aller möglichen Ungewissheiten gemeinsam - und vor allem mit mehr Leichtigkeit zu tragen. Der typisch männliche Sinn für Humor ist dabei unbedingt - mehr als - gefragt! (!!!)

Denn das Lachen der Mama in spe entspannt das Zwerchfell über dem Bauch, und ist für das heranwachsende Baby sowieso die reinste Wohltat. Es bleibt dadurch in seinem natürlichen Urvertrauen sicher verankert. Und es fühlt sich auch nach der Geburt weiterhin darin eingebettet. Denn dieses unsichtbare Band zwischen euch wird schon ab der Schwangerschaft Meilenstein für Meilenstein gefestigt. Experten sind sich darin einig, dass dies auch das künftige Schlafverhalten des Babys beeinflusst. Und glaub´ uns: nichts ist ein schönerer Anblick, als das Engelsgesicht eines friedlich schlafenden Babys. Vor allem dann, wenn du und der Papa in spe schon total zerfleddert seid, weil die typische Babymüdigkeit wieder mal auftaucht - und zwar völlig mitleidlos!
 

Fazit: eine Liebeserklärung an das Leben

Ja, die Schwangerschaft darf durchaus eine Zeit der schmalzigen Gefühlsduselei sein. Warum nicht? Irgendwie könnte man sagen, das Baby selbst - ist doch ein Symbol der Liebe, oder? Dass du Nachwuchs erwartest sollte keineswegs ein Anlass für die Unterbrechung eurer liebevollen Zweisamkeit in der Partnerschaft sein. Süße Momente sind jedenfalls laufend gefragt! Und ja, es darf dabei auch ganz intim werden!

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